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Clemens Binninger, für Sie im Deutschen Bundestag in Berlin

Sabine Kurtz, Leonberg, ist die CDU-Kandidatin fÞr die Landtagswahl 2006 im Wahlkreis 6 (Leonberg - Herrenberg)

GÞnther Oettinger, zur persànlichen Seite des Ministerprâsidenten von Baden-WÞrttemberg


05.02.2007 | Sabine Kurtz setzt Reihe ihrer Gemeindebesuche fort

Musterprojekt in Weissach:
Durchbruch bei Schlammtrocknung?


Die Reihe ihrer Gemeindebesuche hat die Leonberger CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz in Weissach fortgesetzt. Bürgermeisterin Ursula Kreutel stellte dabei der Abgeordneten die von der Gemeinde Weissach in Eigenregie entwickelte Schlammtrocknungsanlage im dortigen Klärwerk vor, die der Klärschlammentsorgung völlig neue Perspektiven eröffnen könnte.

Das Interesse vieler Kommunen an diesem seit Sommer vergangenen Jahres laufenden Pilotprojekt ist denn auch riesengroß. So informierte sich zufällig am Tage des Besuchs von Sabine Kurtz - unabhängig vom Programm der Abgeordneten - auch eine Gruppe von Bürgermeistern aus dem Kreis Böblingen über das neue Verfahren.

Die bisherigen Ergebnisse können sich sehen lassen: Die Weissacher Anlage arbeitet nahezu energiefrei und reduziert das angefallene Volumen auf ein Drittel. Für Weissach bedeutet dies, dass die Pilotanlage den jährlichen Anfall von rund 900 Tonnen Klärschlamm auf 300 Tonnen verringert. Jährlich werden dadurch etwa 50.000 Euro eingespart. Das nach dem Verfahren zurückbleibende Granulat hat - wie bei der Besichtigung gesagt wurde - den Brennwert von Braunkohle. Die anwesenden Fachleute zeigten sich im Gespräch mit der CDU-Landtagsabgeordneten überzeugt davon, dass das Weissacher Forschungsprojekt in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen werden kann.

„Kinderparadies“ mit hohem Bildungsanspruch
In ein „Kinderparadies“ versetzt fühlte sich die CDU-Landtagsabgeordnete beim Besuch des Kindergartens Brunnenstraße im Ortsteil Flacht. Auch hierbei wurde sie von Bürgermeisterin Ursula Kreutel begleitet, die darauf hinwies, dass die Gemeinde Weissach insgesamt sechs Kindergärten unterhält.

Eine Aufnahme in den Kindergarten Brunnenstraße, der nach Auskunft der Leiterin Birgit Schrempf von rund 80 Kindern besucht wird, ist bereits ab dem zweiten Lebensjahr möglich. Gegenwärtig nehmen zehn Kinder dieses Angebot wahr. Die großzügig gestalteten Räume mit einem integrierten naturnahen Außenbereich unterstreichen die Grundkonzeption, den Kindern kreative Bewegungs-, Gestaltungs- und Entfaltungsmöglichkeiten anzubieten, ihre Fantasie anzuregen, die Freude an Sprache und Schrift sowie am Musizieren zu wecken sowie ihnen technische und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen zu ermöglichen. „Unsere Funktionsräume mit so genannten Bildungsinseln haben sich sehr gut bewährt“, unterstreicht Birgit Schrempf in diesem Zusammenhang. Durch die kreative Raumgestaltung und die Gesamtkonzeption der Einrichtung werden Forderungen des baden-württembergischen Orientierungsplans nach vielfältigen Selbstbildungsmöglichkeiten der Kinder verwirklicht. Und so konnte sich eine sichtlich beeindruckte und immer wieder erstaunte Sabine Kurtz persönlich davon überzeugen, mit welcher Begeisterung die Kinder etwa im Forschungszimmer, im Musikzimmer (Birgit Schrempf: Die Gitarre ist das liebste Instrument), im Schrift- und Sprachbereich, in der Rollenspielgruppe oder etwa im Bauzimmer bei der Sache waren. In diesem Kindergarten, der auch auf eine intensive Mitarbeit der Eltern setzt, bleiben einfach keine Wünsche offen. Eine Kindergarten-Bücherei, der wöchentliche Besuch einer Spracherzieherin, ein Turnraum sowie der Außen- und Erlebnisbereich mit Natur pur komplettieren das Bildungsangebot dieses Kindergartens, auf den nicht zuletzt Bürgermeisterin Ursula Kreutel sichtbar stolz ist.

„Made in Weissach“
Ebenfalls zusammen mit der Bürgermeisterin stattete Sabine Kurtz auch der Firma Karl Kilpper einen Besuch ab. Das Unternehmen wurde 1850 gegründet und ist eine der ältesten noch existierenden Firmen in Weissach. Ursprünglich war der Familienbetrieb als Drechslerei tätig sowie mit der Herstellung von Spinnrädern beschäftigt. Das hat sich in der Zwischenzeit gründlich geändert. Heute hat sich das Unternehmen als Hersteller von Sitzmöbeln, Tischen und Objekteinrichtungen einen internationalen Ruf erworben und das „Made in Weissach“ ist zu einem besonderen Qualitätsbegriff geworden. 1967 hat die Firma einen Neubau an der Bahnhofstrasse bezogen, der 1976, 1991, 1996 und im Jahr 2001 erweitert wurde. Im Laufe des ausführlichen Gesprächs - einschließlich Betriebsbesichtigung - machte Geschäftsführer Karl W. Theodor Kilpper die CDU-Landtagsabgeordnete darauf aufmerksam, dass die verwendeten Rohstoffe vornehmlich aus den Buchenbeständen des Weissacher Waldes stammen, also heimische Hölzer sind. Halbfabrikate und Stoffe bezieht Kilpper aus Europa und in der Produktion macht sich ein zunehmender Anteil von Metallkomponenten bemerkbar.

Kilpper beschäftigt 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bildet auch zum Holzmechaniker aus. Der weitgespannte Kundenkreis setzt sich aus Kirchengemeinden, Kommunen, Schulen, Vereinen, Firmen, Seniorenheimen sowie Gastronomiebetrieben zusammen. Beispielsweise ist die Stiftskirche in Stuttgart mit Kirchenbankstühlen (eine von Kilpper geschützte Marke) des alteingesessenen Weissacher Familienbetriebes ausgestattet. Des weiteren kann man beispielsweise auch auf einem Flughafen in Spanien oder in vier Kirchen in Japan Kilpper-Erzeugnisse finden. An Gespräch und Rundgang nahmen auch Seniorchef Gotthilf Kilpper sowie Unternehmensberater Matthias Hettinger teil. Sabine Kurtz konstatierte zum Abschluss: „Ein gesundes mittelständisches Unternehmen, maßgeschneidert für unser Land.“

Besuch im ältesten Weissacher Unternehmen: Sabine Kurtz, Karl W. Theodor Kilpper und Bürgermeisterin Ursula Kreutel (von links). Besuch im ältesten Weissacher Unternehmen: Sabine Kurtz, Karl W. Theodor Kilpper und Bürgermeisterin Ursula Kreutel (von links).

Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz und die Weissacher Bürgermeisterin Ursula Kreutel beim Pilotprojekt Schlammtrocknungsanlage.

Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz und die Weissacher Bürgermeisterin Ursula Kreutel beim Pilotprojekt Schlammtrocknungsanlage.

 

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