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Clemens Binninger, für Sie im Deutschen Bundestag in Berlin

Sabine Kurtz, Leonberg, ist die CDU-Kandidatin fÞr die Landtagswahl 2006 im Wahlkreis 6 (Leonberg - Herrenberg)

GÞnther Oettinger, zur persànlichen Seite des Ministerprâsidenten von Baden-WÞrttemberg


08.03.2007 |

Binninger kämpft gegen Schienenlärm
Problem im Landkreis Böblingen


Der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger fordert in einem gemeinsamen Antrag von CDU/CSU und SPD die Bundesregierung auf, Maßnahmen zur Lärmreduzierung bei Güterwagen auf europäischer Ebene einzuleiten. Auf nationaler Ebene soll die Bundesregierung u. a. Anreize zur Nachrüstung auf sog. „Flüsterbremsen“ an Güterwagen geben.

In einem Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion heißt es dazu: „Mehr Schienengüterverkehr wird nur dann akzeptiert, wenn vorhandene Lärmminderungspotenziale ausgeschöpft werden.“ Mit dem Einsatz moderner K-Sohlen (Flüsterbremsen) könnten die Rollgeräusche von Güterwagen spürbar gesenkt werden.

„Insbesondere bei den Güterzügen besteht auch im Landkreis Böblingen Handlungsbedarf: Auf der Bahnlinie Sindelfingen-Renningen-Leonberg-Stuttgart verkehren regelmäßig, vor allem auch in der Nachtzeit, Güterzüge, die großen Lärm verursachen. Die Lärmentwicklung dort ist so stark, dass sie weit in die bewohnten Stadtbezirke hinein wirkt“, so Binninger. „Ursache hierfür sind streckenweise enge Kurvenradien, aber vor allem das hoffnungslos veraltete Wagenmaterial.“

Zur Lösung u. a. dieses Problems hat die Bundesregierung in der Koalitionsvereinbarung die Fördermittel für „Maßnahmen der Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ im Haushaltsjahr 2006 von ursprünglich 50 Millionen Euro auf 76 Millionen Euro und nunmehr für das Haushaltsjahr 2007 sogar auf 100 Millionen Euro erhöht.

„Nationale Alleingänge lösen – angesichts des internationalen Einsatzes von Güterwagen – das Problem nicht. Wir haben im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft aber die Möglichkeit, endlich auf europäischer Ebene die Weichen für leiseren Güterschienenverkehr zu stellen“, betont Binninger.

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