CDU-Stadtverband Renningen / Malmsheim
CDU-Stadtverband Renningen / Malmsheim
Stadtverband Renningen/Malmsheim
CDU-Stadtverband Renningen / Malmsheim
   HomeHome  KontaktKontakt  ImpressumImpressum  SitemapSitemap
 

 

VorstandTermine
VorstandArchiv 2007
VorstandArchiv 2006 /10-12
VorstandArchiv 2006 /7-9
VorstandArchiv 2006 /4-6
VorstandArchiv 2006 / 3
VorstandArchiv 2006 / 1-2
VorstandArchiv 2005 / 7-12
VorstandArchiv 2005 / 1-6
VorstandArchiv 2004 / 1-12

Clemens Binninger, für Sie im Deutschen Bundestag in Berlin

Sabine Kurtz, Leonberg, ist die CDU-Kandidatin fÞr die Landtagswahl 2006 im Wahlkreis 6 (Leonberg - Herrenberg)

GÞnther Oettinger, zur persànlichen Seite des Ministerprâsidenten von Baden-WÞrttemberg


08.03.2007 | Sabine Kurtz besucht Musikschule Herrenberg

Jugendlichen Zeit für Musik erhalten

„Was bedeutet die Entwicklung zur Ganztagsschule für die Arbeit der Musikschulen“. Diese Frage stellten sich Sabine Kurtz und Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule Herrenberg in einem gemeinsamen Gespräch.

Die Verkürzung der Schulzeit durch G 8 am Gymnasium sowie die Entwicklung zur Ganztagsschule pressten die jungen Menschen in einen immer dichteren Stundenplan, befand die Leiterin der Musikschule, Doris Froese. Die CDU-Landtagsabgeordnete aus Leonberg kennt den Tagesablauf von Schülerinnen und Schülern von ihren eigenen drei Kindern. Sie zeigte Verständnis für die Forderung der Musikschullehrer nach verstärkter Kommunikation und Abstimmung zwischen Schule, Musikschule und Vereinen: „Der Bildungsauftrag aller Beteiligten ist gleichermaßen ernst zu nehmen“.
Doris Froese forderte: „Musikschulunterricht muss auch während der produktiven Zeiten am Vormittag angeboten werden“. Nur wenn Jugendliche genügend Zeit und Muse auf den Musikunterricht verwendeten, sei sichergestellt, dass neben der Breitenförderung die Begabtenförderung nicht zu kurz komme. Ohne den Unterricht durch die Musikpädagogen könnten auch die Schulorchester und -ensembles ihr Niveau nicht halten, verweist sie auf die Synergieeffekte von Schule und Musikschule.

Herrenberger Besonderheit: Kooperation mit Realschule
Wie gut die Zusammenarbeit zwischen Schule und Musikschule funktionieren kann, erläuterten die Lehrer der Landtagsabgeordneten am Beispiel der Kooperationsklassen von Musikschule und Jerg-Ratgeb-Realschule. Sabine Kurtz zeigte sich beeindruckt von dieser seit dem Jahr 2000 bestehenden Herrenberger Besonderheit, bei der die Realschülerinnen und -schüler sich spezialisieren und zwischen einer Bläser-, einer Computer- und einer Sportklasse wählen können. Die Bläserklasse erhält neben der Doppelstunde der Schule, in der im Orchester geprobt und der Theorieunterricht erteilt wird, in kleineren Gruppen eine Stunde Instrumentalunterricht durch einen Lehrer der Musikschule. Die organisatorische und finanzielle Abwicklung übernimmt der Förderverein der Jerg-Ratgeb-Schule.

Gute Ausgangsposition für weitere positive Entwicklung
Die Herrenberger Musikschule, so befand Sabine Kurtz, befinde sich in einer hervorragenden Lage: Mit 1.400 Schülerinnen und Schülern verzeichne sie eine außerordentlich große Nachfrage weit über Herrenberg hinaus. Aufgrund ihrer engagierten Arbeit habe sie einen hervorragenden Ruf und könne auf solide Unterstützung durch die Kommune zählen. Sie sei überzeugt davon, dass „Sie die Entwicklung zur Ganztagsschule als Herausforderung und Chance begreifen“.

Erfolgsmodell: Jugendbegleiterprogramm
Das Ganztagsschulkonzept des Landes, das als einen Baustein den Einsatz von Jugendbegleitern vorsehe, rechne fest mit den Musikschulen: „Wir brauchen Ihre Kompetenz zur ganzheitlichen Bildung der Jugendlichen“, warb Sabine Kurtz. Sie räumte ein, dass die ausgebildeten Musikpädagogen Anspruch auf angemessene Vergütung haben. Dass das Jugendleiter-Programm der richtige Ansatz ist, zeigt sich für die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion an der großen Resonanz: „Im zweiten Modelljahr hat sich die Zahl der teilnehmenden Schulen auf 520 verdoppelt“. Herrenberg befinde sich noch in der Vorbereitungsphase. Die Vogt-Heß-Schule hat dank des Einsatzes von Sabine Kurtz schon die Zusage, als Schule mit besonderer pädagogischer und sozialer Herausforderung anerkannt zu werden und wird ab dem nächsten Schuljahr als gebundene Ganztagesschule geführt werden. In Zukunft, so die jüngsten Informationen des Kultusministeriums, stellt die Landesregierung für den Aufbau und die Organisation der Betreuung durch Jugendleiter zusätzliche Ressourcen zur Verfügung. Schulen mit einem Angebot von mehr als 20 Jugendbegleiter-Stunden pro Woche bekommen zusätzliche Deputatsstunden zugewiesen. Auch stelle man für Schulen mit mehr als 40 Jugendbegleiter-Stunden pro Woche in Zukunft ein erhöhtes Budget von 5000 Euro zur Verfügung.


Matthias Beno, Katharina Bacsalmasi, Sabine Kurtz MdL, Doris Froese, Harald Streicher (von links).

Linie
HOME | Archiv | nach oben