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Clemens Binninger, für Sie im Deutschen Bundestag in Berlin

Sabine Kurtz, Leonberg, ist die CDU-Kandidatin fÞr die Landtagswahl 2006 im Wahlkreis 6 (Leonberg - Herrenberg)

GÞnther Oettinger, zur persànlichen Seite des Ministerprâsidenten von Baden-WÞrttemberg


09.03.2007 |

Binninger: Energiepolitik ist Wachstums- und Standortfaktor


Fragen der Energie- und Klimapolitik sind in den letzten Monaten und Wochen nicht zuletzt aufgrund einer UN-Studie zur Klimaentwicklung zu einem bestimmenden Thema in der öffentlichen Diskussion geworden. Der Deutsche Bundestag diskutierte aktuell verschiedene Anträge zum Thema Energiepolitik unter anderem zu den Themen Biogas, Versorgungssicherheit und Energieeinsparung.

Vor diesem Hintergrund wies der Böblinger CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger anlässlich seines Besuchs der Energiemesse ‚erneuerbare energien 2007’ in Böblingen auf die Bedeutung von Energieeinsparung und Veränderungen in der Energiepolitik hin: „Die Richtung, in die wir gehen, ist richtig: weg von fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien.“
Hier müssten die sinnvollen Initiativen der Vorgängerregierung marktgerecht weiterentwickelt werden. So etwa mit einem im Koalitionsvertrag vorgesehenen Erneuerbare Energien Wärmegesetzes, das die Wärmegewinnung aus regenerativen Energien fördern soll. Auch verwies Binninger auf verschiedene Aktionen der Bundesregierung zur CO2-Gebäudesanierung, wie z. B. die bessere Dämmung von Wänden und Dächern, den Austausch von Fenstern und die Erneuerung von Heizungsanlagen. „Mit relativ kleinen Maßnahmen könne hier schon viel erreicht werden. Gerade im bessern Ausnutzen von Energie liege großes Einsparpotenzial“, so Binninger.

Angesichts der aktuellen Debatte warnte Binninger aber vor einer einseitigen Belastung der Automobilindustrie bei der CO2-Einsparung: „Die deutschen Autobauer werden hier mit besseren Technologien einen Beitrag leisten. Aber gerade weil die Automobilindustrie ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in unserem Land ist, plädiere ich für eine breit angelegte Strategie zur CO2-Einsparung. Wer wirklich CO2 einsparen will, muss über eine Verlängerung der Laufzeiten für sichere Atomkraftwerke sprechen, anstatt die deutsche Automobilindustrie an den Pranger zu stellen.“ Dass die heimischen Autobauer hier keineswegs der internationalen Entwicklung hinterherhinkten, zeige ganz aktuell der Genfer Automobilsalon, wo deutsche Hersteller mit innovativen Technologien aufwarteten. Was technologische Innovationskraft angehe, stehe etwa DaimlerChrysler weltweit auf Platz 2, während der von manchem gelobte Hersteller Toyota mit Platz 17 am unteren Ende des Feldes zu finden sei.

Der CDU-Politiker verwies auch auf den Standortfaktor ‚regenerative Energie’, der neue Wachstumschancen eröffne: „Die Herstellung von Bio-Diesel aus Rapsöl etwa ist in Zukunft eine interessante Option für viele landwirtschaftliche Betriebe, und solches Unternehmertum müssen wir fördern“, sagte Binninger mit Blick auf die Bio-Diesel-Anlage, die demnächst in Bondorf entstehen soll.

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