CDU-Stadtverband Renningen / Malmsheim
CDU-Stadtverband Renningen / Malmsheim
Stadtverband Renningen/Malmsheim
CDU-Stadtverband Renningen / Malmsheim
   HomeHome  KontaktKontakt  ImpressumImpressum  SitemapSitemap
 

 

VorstandTermine
VorstandArchiv 2007
VorstandArchiv 2006 /10-12
VorstandArchiv 2006 /7-9
VorstandArchiv 2006 /4-6
VorstandArchiv 2006 / 3
VorstandArchiv 2006 / 1-2
VorstandArchiv 2005 / 7-12
VorstandArchiv 2005 / 1-6
VorstandArchiv 2004 / 1-12

Clemens Binninger, für Sie im Deutschen Bundestag in Berlin

Sabine Kurtz, Leonberg, ist die CDU-Kandidatin fÞr die Landtagswahl 2006 im Wahlkreis 6 (Leonberg - Herrenberg)

GÞnther Oettinger, zur persànlichen Seite des Ministerprâsidenten von Baden-WÞrttemberg


26.03.2007 | Kurtz besucht Grund- und Hauptschule in Kuppinge

„Wichtiges Angebot im dreigliedrigen Schulsystem erhalten“

Sabine Kurtz überzeugte sich einen Vormittag lang in Gesprächen mit dem Kollegium, der Elternvertreterin und Achtklässlern davon, dass Grund- und Hauptschüler in Kuppingen umfassend gefördert und betreut werden. Rektor Norbert Schlie erläuterte der CDU-Landtagsabgeordneten, worum er sich gemeinsam mit allen engagierten Lehrerinnen und Lehrern bemüht: „Unsere Jugendlichen brauchen Zeit und Pflege“. Er plädierte daher für kleine Klassen gerade in der Hauptschule.

An Hand praktischer Beispiele aus dem Alltag erfuhr Sabine Kurtz, welche beruflichen Wege Hauptschülerinnen und -schüler gehen können, wenn man ihnen genügend Zeit lässt und sie sich in einem geschützten Raum, unterstützt durch speziell auf sie zugeschnittenen Lernangeboten, entwickeln lässt. Der Schulleiter verwies darauf, dass etwa 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler bisher einen Ausbildungsplatz oder weiterführenden Schulplatz finden konnten: „Knapp 38 Prozent gehen direkt in eine Ausbildung, 43 Prozent erreichen anschließend durch die zweijährige Berufsfachschule die Mittlere Reife“, so Norbert Schlie. „Die Entscheidung für die Hauptschule ist die Entscheidung für eine Lernart und nicht für einen Schulabschluss“, bestätigte die stellvertretende Vorsitzende des Schulausschusses im Landtag und verwies auf die Vielfalt der Bildungswege, die einem Hauptschulabschluss folgen können. „Wir haben in Baden-Württemberg 1200 Hauptschulen. Das sind gewachsene Strukturen, die man nicht einfach zerschlagen kann“, erklärte sie hinsichtlich der Forderung mancher Politiker, die Hauptschulen abzuschaffen. Wie in Kuppingen würde von den Hauptschullehrern in der Regel hervorragende Arbeit geleistet. Leider hätten einige spektakuläre Fälle, die die Öffentlichkeit erschütterten, dazu beigetragen, ein schlechtes Bild von dieser Schulart zu zeichnen. Sabine Kurtz zeigte sich jedoch davon überzeugt, dass die meisten Probleme, die sich in Schulen zeigen, nicht durch die Schulen selbst hervorgerufen werden: „Gesellschaftliche Probleme werden in der Schule sichtbar“.

Die Politik verschließe allerdings nicht die Augen vor den aktuellen Entwicklungen. Besonders der Bevölkerungs- und damit der Schülerzahlenrückgang beschäftigt den Landtag derzeit sehr: „Im Landkreis Böblingen erwarten wir im Schuljahr 2012/13 12,4 Prozent Grundschüler weniger als im Jahr 2004/05“. Insbesondere für den Hauptschulbereich sage das Statistische Landesamt einen extremen Schülerzahlenrückgang voraus. „In jeder Gemeinde muss entsprechend der Verhältnisse vor Ort entschieden werden, wie mit dieser Entwicklung umzugehen ist“, so Sabine Kurtz. Ziel der CDU sei es, die Hauptschule als eigenständige Schulart trotz sinkender Schülerzahlen in allen Teilen des Landes zu erhalten. Gemeinsam mit den Kommunen habe das Land verschiedene Vorschläge erarbeitet. Dazu gehören Kooperationsmöglichkeiten zwischen benachbarten kleinen Hauptschulen oder auch zwischen Haupt- und Realschulen, die Zusammenlegung kleinerer Hauptschulen oder die Umwandlung in Außenstellen, Zuweisungen einzelner Klassenstufen an benachbarte größere Hauptschulen, jahrgangsübergreifender Unterricht, u.v.m. Voraussetzung für den Erhalt eines Standorts sei längerfristig gesehen die Einzügigkeit einer Hauptschule, wobei mindestens 17 Schüler/innen pro Klassenstufe bzw. 85 Jugendliche in den Klassen 5 bis 9 dauerhaft vorhanden sein müssten. Norbert Schlie berichtete, dass Kuppingen mittlerweile sowohl in der Grundschule als auch in der Hauptschule über je 150 Schüler verfüge: „Früher waren wir eine große Schule mit 600 Kindern“.

Sabine Kurtz besucht Grund- und Hauptschule in Kuppingen
Im Gespräch mit Achtklässlern erfuhr Sabine Kurtz, was die jungen Leute beschäftigt. Sie nahm auch Kritik mit: Durch die neuen Fächerverbünde seien einzelne Noten z.B. in Technik oder in Werken für die zukünftigen Arbeitgeber nicht mehr erkennbar.

Linie
HOME | Archiv | nach oben