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Clemens Binninger, für Sie im Deutschen Bundestag in Berlin

Sabine Kurtz, Leonberg, ist die CDU-Kandidatin fÞr die Landtagswahl 2006 im Wahlkreis 6 (Leonberg - Herrenberg)

GÞnther Oettinger, zur persànlichen Seite des Ministerprâsidenten von Baden-WÞrttemberg


18.04.2007 | Kurtz informiert sich bei Bereitschaftspolizei Böblingen über Präventionsprojekt

„Kids online“ weist auf Gefahren im Internet für Kinder und Jugendliche hin

Dass Kinder heute so selbstverständlich mit dem Internet aufwachsen wie frühere Generationen mit dem Telefon empfindet Sabine Kurtz als eine große Chance: „Die Kids lernen den Umgang mit den neuen Medien spielerisch“. Allerdings seien sie sich häufig nicht der Gefahren bewusst, die im World Wide Web lauerten. Auch die Eltern wüssten oft nicht, dass im Kinderzimmer mittels Internet die Tür weit offen stehe für verwirrende und beängstigende Eindrücke, nicht zuletzt verursacht durch Gewalt und Pornografie.


Die 5. Bereitschaftspolizeiabteilung Böblingen hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, auf Elternabenden und in Workshops an Schulen Aufklärung im Dienst des Jugendschutzes und der Gewaltprävention zu leisten. Seit dem Jahr 2006 wurden auf diese Weise jeweils etwa 3.000 Erwachsene und Jugendliche im Einzugsgebiet und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Polizeidirektionen informiert. Dazu kommen Multiplikatorenschulungen für Polizeibeamte. „Bisher ist unsere Arbeit ein Tropfen auf den heißen Stein“, findet Ernst Horlacher, Leiter der Bereitschaftspolizei Böblingen.
Sein Wunsch: „Wir brauchen auch für dieses Thema ein Konzept zur flächendeckenden Prävention in Baden-Württemberg“. Bei Sabine Kurtz stößt er damit auf offene Ohren. „Wir verfolgen die Themen Internetkriminalität und Jugendmedienschutz sehr intensiv“, berichtet die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion von ihrer Arbeit im Landtag. Die Anregung, die verschiedenen Akteure in diesem Bereich stärker zu vernetzten, will sie gerne aufgreifen.

Die Gefahren, denen Kinder und Jugendliche durch unvorsichtige Internetnutzung ausgesetzt sind, nimmt die dreifache Mutter sehr ernst.
Gerade beim Chatten kämen schon sehr junge Kinder mit fremden Menschen in Kontakt, deren Absichten sie überhaupt nicht einschätzen könnten. Viele Schülerinnen und Schüler berichteten von Beleidigungen oder Bedrohungen sowie von Texten, Bildern und Filmen mit sexuellem Inhalt. Auch hätten die Jugendlichen oft kein Gespür für Risiken, denen sie sich aussetzen, wenn sie im Internet eigene Daten preisgeben.
„Selbst wenn die jungen Menschen ahnen, dass es leichtsinnig ist, sich mit einer anonymen Bekanntschaft aus dem Chatroom zu treffen, so ist die Neugierde oftmals stärker“, so Manfred Kunz, Fachlehrer an der Polizeischule der Bereitschaftspolizei Böblingen und Referent zum Thema Kids-Online. Zudem verfügten die Kids über keinerlei Unrechtsbewusstsein im Zusammenhang mit der Verbreitung strafrechtlich relevanter Inhalte wie z.B. Bildern, mit denen Gewalt verherrlicht werde. „Die Technik macht vieles möglich“, erläutert Kunz und verweist auf die Fotofunktionen moderner Handys, mit denen eine Schlägerei nicht nur gefilmt sondern auch versendet werden könne. Sabine Kurtz folgert: „Wir müssen die Kinder nicht nur davor schützen, Opfer zu werden, sondern gleichzeitig auch davor, Täter zu werden.“

Sabine Kurtz holt sich Informationen über kids online von der Bereitschaftspolizei Böblingen
Rainer Linsenmayr, Ernst Horlacher, Manfred Kunz und Sabine Kurtz (von links).

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