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16.05.2007 | Binninger vor Ort beim Halbleiterwerk NXP in Böblingen
Gespräch mit Geschäftsführung Deutschland angekündigt
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger besuchte am Montag, 14. Mai, auf Einladung des Betriebsrates das von der Schließung bedrohte Halbleiterwerk NXP in Böblingen.
Bei dem fast zweistündigen Gespräch mit dem Betriebsrat, Teilen der Belegschaft und der örtlichen Geschäftsführung ließ sich Binninger die Situation des Werkes aus den unterschiedlichen Perspektiven darstellen.
Für Binninger ist es selbstverständlich, dass alle Abgeordneten des Kreises im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Interessen der Belegschaft und des Betriebsrates unterstützen: „Bei diesem Thema ziehen wir parteiübergreifend an einem Strang“, so Binninger.
Binninger wird es mit dem Termin vor Ort nicht bewenden lassen, sondern kündigte an, ein Gespräch mit dem NXP-Deutschlandchef, Volker Kuckkermann, zu führen. Sei es in Berlin oder in Hamburg. Kuckhermann war – noch in der Ära Philipps – selbst einmal Chef des Standortes in Böblingen.
Ziel muss es sein, darin waren sich die Gesprächspartner grundsätzlich einig, den Standort und die Arbeitsplätze weitestgehend zu erhalten. Sei es mit einem anderen Engagement von NXP am Standort Böblingen oder mit einem neuen Besitzer.
Dabei ist für den Abgeordneten eine Frage noch nicht geklärt:
„Wie kann es sein, dass ein so moderner Produktionsstandort wie das Werk in Böblingen innerhalb des NXP-Konzerns nicht mit anderen Produkten beauftragt werden kann? Auch darauf erhoffe ich mir eine Antwort aus dem Gespräch mit der Konzernleitung“, erklärte Binninger abschließend.

Clemens Binninger MdB im Gespräch mit dem Betriebsratsvorsitzenden Baumgarte und zwei NXP-Mitarbeitern in
Reinraumanzügen.
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