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Clemens Binninger, für Sie im Deutschen Bundestag in Berlin

Sabine Kurtz, Leonberg, ist die CDU-Kandidatin fÞr die Landtagswahl 2006 im Wahlkreis 6 (Leonberg - Herrenberg)

GÞnther Oettinger, zur persànlichen Seite des Ministerprâsidenten von Baden-WÞrttemberg


24.05.2007 | „Weil der Stadt und seine Heimatvertriebenen“

Kurtz von Sonderausstellung beeindruckt:
Erleb- und erfahrbare Geschichte


Beeindruckt zeigte sich die Leonberger CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz von der Sonderausstellung „Weil der Stadt und seine Heimatvertriebenen“, die noch bis Oktober im Stadtmuseum zu sehen ist.

Kurtz war auf Einladung des BdV-Orts- und -Kreisvorsitzenden Josef Seethaler nach Weil der Stadt gekommen, um sich die historisch wertvolle, übersichtlich gegliederte und sehr informative Sonderaustellung zeigen und erläutern zu lassen. An der Führung im Stadtmuseum nahmen neben Seethaler auch die BdV-Vorstandsmitglieder Rudolf E. Brunner und Erich Adam teil.

Die von Wolfgang Schütz in 46 Einzelkapiteln sorgfältig gestaltete Sonderausstellung stellt das Schicksal der Heimatvertriebnen auch in die großen geschichtlich-politischen Zusammenhänge, was jeweils anhand „Historischer Denkzettel“ geschieht. Eingebettet darin sind zahlreiche Einzelschicksale, die es den Betrachterinnen und Betrachtern ermöglichen, Geschichte erleb- und erfahrbar zu machen. Schütz konnte dabei auf viele Exponate aus Privatbesitz und Archivbeständen zurückgreifen. Schwerpunkt der Sonderausstellung ist Südmähren mit den angrenzenden vormals deutschen Siedlungsgebieten. Auch der fast 80-jährige Josef Seethaler, der nach der Vertreibung die Entwicklung seiner neuen Heimat in Weil der Stadt maßgeblich und verantwortlich mitgestaltet hat, stammt aus Südmähren.

Seethaler verwies Sabine Kurtz auf das reiche kulturelle Erbe, das die Heimatvertriebenen – sie machten nach 1945 ein Drittel der Bevölkerung in Weil der Stadt aus – mit der Sonderaustellung dokumentieren und für künftige Generationen bewahren wollen. Anschaulich wird gezeigt, wie das tägliche Leben in der alten Heimat aussah, welch herrliche Landschaften die Dörfer und Städte umgeben, welche schrecklichen Folgen Krieg und gewaltsame Vertreibung hatten und unter welchen schweren Umständen die Ankunft in der neuen und zunächst fremden zweiten Heimat erfolgte. Die Sonderausstellung weist zugleich auf Fleiß, Können und Beharrlichkeit sowie das tiefreligiöse Fundament der Vertriebenen hin, die dafür ausschlaggebend waren, das letztlich die Eingliederung in hohem Maße gelang.

Die Sonderausstellung „Weil der Stadt und seine Heimatvertriebenen“ im Stadtmuseum mit seiner geschichtsträchtigen Umgebung ist bis Oktober 2007 samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Sonderführungen können mit Josef Seethaler unter Telefon 07033/7462 vereinbart werden.


Lebendige Geschichte: Erich Adam, Josef Seethaler, die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz und Rudolf E. Brunner in der Sonderausstellung „Weil der Stadt und seine Heimatvertriebenen“.

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