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25.06.2007 | Christliche Kirchen und Islam-Verbände nicht gleichstellen
Dr. Klaus Schüle MdL: Beliebigkeit ist keine Basis für Dialog
In der Debatte über die rechtliche Stellung des Islam in Deutschland unterstützt die baden-württembergische CDU-Landtagsfraktion die Position des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann.
„Eine Gleichstellung islamischer Verbände mit den christlichen Kirchen würde der gesellschaftlichen und kulturellen Prägung Deutschlands nicht entsprechen“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Klaus Schüle.
Kardinal Lehmann hatte bei einem gemeinsamen Empfang der Erzdiözese Freiburg und der Evangelischen Landeskirche in Baden davor gewarnt, die Neutralität des Staates mit „Gleichgültigkeit und unreflektierter Toleranz“ gegenüber den einzelnen Religionen zu verwechseln. Schüle betonte: „Christliche Werte bestimmen unser Zusammenleben, unsere Rechtsordnung und unsere kulturelle Identität“. Als Ausdruck dessen erfüllten die christlichen Kirchen wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Ihre besondere Stellung als Körperschaften des öffentlichen Rechts sei damit gut begründet. Deshalb wäre es falsch, christliche Kirchen und islamische Organisationen gleich zu behandeln. „Der Dialog und das nachbarschaftliche Miteinander mit den Islam-Verbänden sind wichtig. Beliebigkeit kann dafür aber nicht die Basis sein“, so Schüle.
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