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11.07.2007 | Nemeth: Wärmegesetz auf den Weg gebracht
Neue Märkte für Bau- und Heizungsbranche
Dieser Tage hat die Landesregierung den seit einigen Monaten diskutierten Entwurf für das Wärmegesetz beschlossen. Das Gesetz sieht vor, dass bei der Heizung und Warmwasserbereitung in Wohngebäuden künftig die Nutzung erneuerbarer Energien finanziell gefördert und zum Standard werden soll.
Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth in einer Pressemitteilung erklärt, startet die Landesregierung damit ein Programm für Energieeffizienz und erneuerbare Energien und eröffnet Marktchancen für die Bau- und Heizungsbranche. Davon werde dann auch die Wirtschaft im Landkreis Böblingen profitieren, so Nemeth. Dies betreffe unter anderem den Einsatz von Blockheizkraftwerken wie sie die Maichinger Firma Stirling herstellt, die kürzlich für ihre Entwicklungen im Bereich effizienter Wärmegewinnung mit einem Innovationspreis ausgezeichnet wurde.
„Ich hoffe, dass gerade die kommunalen Wohnbaugesellschaften hier auf die innovativen Produkte regionaler Anbieter zurückgreifen,“ so der Böblinger Abgeordnete.
Nemeth begrüßt den Beschluss der Landesregierung, der unter anderem auf eine Initiative des CDU-Landtagsfraktion aus dem März zurückgeht: „Das Öko-Wärme-Gesetz ist die richtige Maßnahme zur richtigen Zeit. Während bei der Stromerzeugung schon seit einigen Jahren auf erneuerbare Energien gesetzt wird, geht Baden-Württemberg jetzt bei der Wärme in Führung. Wir haben in keinem anderen Bundesland eine vergleichbare Regelung.“
In Neubauten sollen dem Gesetzesentwurf zu Folge bereits ab dem kommenden Jahr 20 Prozent des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Für bestehende Gebäude sollen gesetzliche Regelungen erst nach einer Vorlaufzeit von über zwei Jahren in Kraft treten und nur unter bestimmten Voraussetzungen greifen. Neben einer Verbesserung der Wärmedämmung an Gebäuden könne etwa auch über den Einsatz von Biodiesel und Biogas bei der Heizung der geforderte Anteil an erneuerbaren Energien erreicht werden.
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