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13.07.2007 | Nemeth stellt klar:
Ausbau auf acht Spuren steht bei A 81 nicht zur Debatte
Nach Angaben des CDU-Landtagsabgeordneten Paul Nemeth steht ein Ausbau der A 81 zwischen Böblingen und Sindelfingen auf mehr als den derzeit geplanten sechs Spuren plus Standstreifen nicht zur Debatte. Nachdem in den Diskussionen der vergangenen Monate verschiedentlich darauf hingewiesen wurde, dass ein Ausbau auf acht Spuren angedacht sein könnte, hatte sich Nemeth an das Bundesverkehrsministerium und an das Regierungspräsidium Stuttgart gewandt und um Klarstellung gebeten.
Nach Aussage des Parlamentarischen Staatssekretärs Achim Großmann MdB ist im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen der Ausbau der A 81 zwischen den Anschlussstellen Böblingen/Hulb und Sindelfingen-Ost auf sechs Fahrstreifen als Vorhaben des Vordringlichen Bedarfs eingestuft. „Darüber hinausgehende Ausbauabsichten, zum Beispiel eine Erweiterung auf acht Fahrstreifen, liegen nicht vor und sind nicht Gegenstand der derzeitigen Planung,“ heißt es weiter im Schreiben Großmanns an den Böblinger Abgeordneten.
Diese Position wird auch vom Regierungspräsidium Stuttgart vertreten. Laut Regierungspräsident Dr. Udo Andriof besteht keine Planungsabsicht für einen zukünftigen acht-streifigen Ausbau der A 81 zwischen Sindelfingen-Ost und Gärtringen. Nach aktuellen demographischen Berechnungen und nach Prognosen von Verkehrswissenschaftlern sei spätestens in ca. 15 Jahren nicht mehr mit weiteren wesentlichen Zunahmen des Straßenverkehrs im Ballungsraum Stuttgart zu rechnen. Somit sei ein sechs-streifiger Ausbau für diesen Streckenabschnitt ausreichend. Zudem wäre eine Erweiterung auf acht Fahrspuren nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth begrüßt die Klarstellung des Bundesverkehrsministeriums und des Regierungspräsidiums Stuttgart. Damit sei die Diskussion um eine mögliche Erweiterung auf acht Fahrstreifen beendet. „Jetzt gilt es, eine baldige Umsetzung des sechsspurigen Ausbaus mit Einhausung anzustreben“, so Nemeth.
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