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Clemens Binninger, für Sie im Deutschen Bundestag in Berlin

Sabine Kurtz, Leonberg, ist die CDU-Kandidatin fÞr die Landtagswahl 2006 im Wahlkreis 6 (Leonberg - Herrenberg)

GÞnther Oettinger, zur persànlichen Seite des Ministerprâsidenten von Baden-WÞrttemberg


25.07.2007 | Hausaufgabe für die Landesregierung:

Sabine Kurtz erkundigt sich nach Klassenarbeiten

Zum Thema „Klassenarbeiten an Gymnasien“ hat Sabine Kurtz eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet.

Die CDU-Landtagsabgeordnete begründet ihre Initiative mit Klagen von Eltern über eine zu hohe Belastung der Kinder zum Schuljahresende. In dem sieben Punkte umfassenden Fragenkatalog möchte die CDU-Landtagsabgeordnete u. a. wissen, wie viele Klassenarbeiten in den Sekundarstufen I und II an Gymnasien in den Haupt- und Nebenfächern geschrieben werden müssen. Außerdem erkundigt sich Sabine Kurtz danach, ob sich Art und Zahl der Leistungsprüfungen durch die Umstellung auf das achtjährige Gymnasium geändert haben. Ferner fragt sie nach den neu eingeführten Orientierungs- und Vergleichsarbeiten, nach zusätzlichen Tests und anderen Leistungsprüfungen und danach, wie viele davon innerhalb einer Woche bzw. an einem Tag in den verschiedenen Klassenstufen angesetzt werden. Schließlich interessiert die Bildungspolitikerin, inwiefern die Lehrerkollegien dazu angehalten sind, sich über die Verteilung der Klassenarbeiten innerhalb der einzelnen Klassen abzustimmen und welche Mitsprachemöglichkeiten Eltern zur Verfügung stehen.

In ihrer Begründung zur Kleinen Anfrage schreibt Sabine Kurtz, dass sich insbesondere zum Schuljahresende die Klagen darüber häufen würden, dass die Schülerinnen und Schüler innerhalb eines kurzen Zeitraums ein übergroßes Pensum an Klassenarbeiten zu bewältigen hätten.
„Durch die Umstellung auf G8 und entsprechend häufigen Nachmittagsunterricht wird die Vorbereitung mehrerer Klassenarbeiten innerhalb einer Woche schwierig, zumal durch die Reduktion der Klassenarbeiten der jeweils zu repetierende Stoff nicht selten schon mehrere Monate zuvor im Unterricht behandelt wurde“, unterstreicht die CDU-Politikerin. Der Umstand, dass in jedem Fach mehr oder weniger gleichzeitig der Leistungsstand abgefragt werde, habe sich durch die Verminderung der Zahl der Klassenarbeiten nicht verändert. Um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu eröffnen, ihren Leistungsstand bei verschiedenen Gelegenheiten nachzuweisen, seien viele Lehrerinnen und Lehrer dazu übergegangen, die weggefallenen Klassenarbeiten zusätzlich durch mehrere kleinere Tests nachzuweisen. Auch führe jede Lehrkraft ins Feld, nach Ferienende erst den Stoff erarbeiten zu müssen, der abgefragt werden könne. „Letztlich scheint sich die Zahl der Prüfungen für die Kinder nicht verringert zu haben. Im Gegenteil: Durch GFS, Projektarbeiten, Orientierungs- und Vergleichsarbeiten hat sich die Beanspruchung erhöht. Vom Lehrerkollegium muss in Einzelfällen ein höheres Maß an Absprachebereitschaft erwartet werden, um die tägliche und wöchentliche Zahl von Leistungsüberprüfungen im Rahmen zu halten und mit anderen Beanspruchungen wie Schüleraustauschen, Praktika im Rahmen von BOGY und anderen Projekten abzustimmen. Dazu müssen ggf. Handlungsmöglichkeiten eröffnet werden“, argumentiert die CDU-Landtagsabgeordnete.

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