10.09.2007 |
Heubach: Konsequent und hart gegen Terroristen
vorgehen
Der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach hat sich uneingeschränkt
hinter die Auffassung des Bundestagsabgeordneten Clemens
Binninger gestellt, umgehend Online-Durchsuchungen bei Terrorverdacht
nach richterlicher Anordnung zu ermöglichen.
"
Die Ereignisse der vergangenen Jahre, Wochen und Tage haben
uns dramatisch vor Augen geführt, daß wir endlich
entschlossen und konsequent handeln müssen. Die Bundesrepublik
Deutschland ist weder ein rechtsfreier Raum noch ein Tummelplatz
für Terroristen", erklärt der CDU-Kreisvorsitzende.
Bei Terrorverdacht gebe es deshalb zu Online-Durchsuchungen
nach richterlicher Anordnung keine Alternative. Die grundgesetzlich
garantierten Bürgerrechte von Millionen Internet-Nutzern
würden davon nicht berührt. "Vielmehr müssen
wir denen das Handwerk legen, die unsere freiheitliche Grundordnung
dazu mißbrauchen, um unser Land mit Gewalt und Terror
zu überziehen. Das Maß ist jetzt voll."
Nach Heubachs Meinung müsse auch der Besuch von Terror-Camps "unter
harte Strafen" gestellt werden. "Wir müssen
zeigen und beweisen, daß es uns ernst mit dem Anspruch
ist, eine wehrhafte Demokratie nach innen wie nach außen
zu sein. Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger
muss absoluten Vorrang haben. Und genau das erwarten sie
auch von den politisch Handelnden und Verantwortlichen." In
diesem Zusammenhang von Angstmacherei zu reden, sei in jeder
Beziehung unverantwortlich.
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