04.10.2007 |
Kurtz stellt Anfrage zur Besetzung von Schulleiterstellen:
Schneller entscheiden
Die lange Verfahrensdauer bei der Besetzung
der Schulleiterstelle an der Grund- und Hauptschule in Leonberg-Höfingen hat zu Unverständnis
bei Lehrern, Eltern und politischen Gremien geführt. Unterschiedliche
Entscheidungen der beteiligten Stellen führten dazu, dass die
Schule in der wichtigen Vorbereitungszeit auf das neue Schuljahr ohne
Rektorin blieb.
Der Unmut darüber und über die Spekulationen,
die dadurch entstanden, wurden an die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine
Kurtz herangetragen. Dies nahm die stellvertretende Vorsitzende des
Schulausschusses im Landtag zum Anlass, eine Kleine Anfrage zum Thema „Besetzung
von Schulleiterstellen an Grund- und Hauptschulen“ an die Landesregierung
zu richten.
Darin erkundigt sie sich nach dem vorgeschriebenen Verfahren
und der üblichen Dauer bei Besetzungsverfahren von Schulleitungsstellen
und möchte wissen, welches Prozedere für den Fall
vorgesehen ist, dass die beteiligten Gremien und Ämter
unterschiedliche Voten abgeben. Des Weiteren fragt Sabine
Kurtz die Landesregierung nach ihrer Beurteilung des derzeitigen
Verfahrens und der daraus resultierenden Dauer bei der Neubesetzung
von Schulleiterstellen. Der Leonberger Abgeordneten scheinen Änderungen
notwendig zu sein, um Besetzungsprozesse künftig stringenter
zu gestalten: „Wünschenswert ist ein effizienter
Entscheidungsprozess, damit die Zeit, in der Schulen ohne
Schulleiter sind, möglichst kurz bleibt“, so Sabine
Kurtz. |