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Sabine Kurtz, Leonberg, ist die CDU-Kandidatin fÞr die Landtagswahl 2006 im Wahlkreis 6 (Leonberg - Herrenberg)

GÞnther Oettinger, zur persànlichen Seite des Ministerprâsidenten von Baden-WÞrttemberg


12.10.2007 |

Platz der Älteren und Alten ist mitten in der Gesellschaft

"Der Platz der älteren und alten Mitbürgerinnen und Mitbürger ist nicht am Rande oder in irgendwelchen zugewiesenen Nischen, sondern mitten in unserer Gesellschaft!" Dies unterstrich der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach (Gärtringen-Rohrau) auf einer Veranstaltung der Christdemokraten für das Leben (CDL) in Böblingen.

Lebensschutz bedeute auch, die Würde gerade der älteren Generation zu achten und zu respektieren. "Diese Menschen haben eine bedeutende Lebensleistung erbracht und aktiv unseren Staat aufbauen helfen. Um diese Leistung dürfen sie heute nicht betrogen werden", forderte der CDU-Kreisvorsitzende. Deshalb sei beispielsweise der Bezug von Renten kein Gnadenerweis, sondern erworbenes Recht. "Und aus diesem Grunde ist geradezu schäbig, diese Menschen nun im Alter als Lastenesel der Nation zu betrachten und finanziell immer stärker zu beschneiden." Heubach setzte sich in diesem Zusammenhang für eine "faire Generationengerechtigkeit" ein: "Denn Kinderarmut ist inzwischen leider in Deutschland ebenso eine Tatsache geworden wie Altersarmut". Das könne nicht länger tatenlos hingenommen werden. Der CDU-Kreisvorsitzende lobte dabei ausdrücklich die Bemühungen und Initiativen der Jungen Union zu "fruchtbaren Gesprächen zwischen den Generationen. Das ist der richtige Weg."

Infolge der weiter steigenden Lebenserwartung dürfe die Tätigkeit älterer und erfahrener Mitbürgerinnen und Mitbürger in Kommunal- und Landesparlamenten, im Bundestag und im Europäischen Parlament nicht mehr länger ein Tabuthema sein. "Es ist doch töricht und absolut nicht zu akzeptieren, Menschen jenseits der 55 in die Ecke zu stellen - sowohl im Beruf als auch in der Politik." Er begrüsse es ausdrücklich, daß hierzu Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der kürzlichen CDU-Regionalkonferenz in der Neuen Messe Stuttgart klare und deutliche Worte gesagt habe. "Mit 55 zählt man noch lange nicht zum sogenannten alten Eisen, das müssen endlich unter anderem auch die Großbetriebe begreifen und nicht ständig nach billigen Jaköben aus Niedriglohnländern rufen." Deutschland habe hervorragend ausgebildete und qualifizierte Facharbeiter, Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler.

Mit Blick auf das Superwahljahr 2009 ermunterte Heubach die Angehörigen der älteren Generation, sich auf allen politischen Ebenen als Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung stellen. "Wir brauchen ein gutes und vernünftiges Miteinander und nicht die Ausgrenzung bestimmter Gruppen in unserer Gesellschaft."

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