12.10.2007 |
CDL: Echte Wahlfreiheit in
der Kinderbetreuung
"Wir wollen echte Wahlfreiheit und Gleichstellung in der Kinderbetreuung".
Dies unterstrich Barbara Dyba-Roth (Sindelfingen-Maichingen), Landes- und Bundesvorstandsmitglied
der Christdemokraten für das Leben (CDL), auf einer Veranstaltung ihrer
Organisation in Böblingen. Dyba-Roth sprach sich in diesem Zusammenhang
klar dafür aus, sowohl genügend Krippenplätze zur Verfügung
zu stellen, als auch dafür zu sorgen, "daß Frauen, die zu Hause
bleiben wollen, nicht diskriminiert werden. Insbesondere muß sichergestellt
sein, daß Frauen, die sich für den Beruf als Mutter und Hausfrau entscheiden,
keinerlei finanzielle Nachteile, auch in der späteren Altersversorgung,
entstehen."
Die CDL-Kreisvorsitzende Katharina Heubach (Gärtringen-Rohrau) unterstützte
die Forderung von Dyba-Roth und erklärte, die Debatte über die Kinderbetreuung
sollte ideologiefrei geführt werden. Die Option, Selbstbetreuung oder Betreuung
in Kindertagesstätten, müsse in den Familien entschieden werden. "Und
zwar ohne jeden Nachteil im einen oder anderen Fall". Sie mahnte gleichzeitig
eine verstärkte Familienförderung an, "damit Frauen, die eigentlich
gerne zu Hause bleiben und sich ihren Kindern widmen möchten, aus finanziellen
Gründen nicht gezwungen werden, eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen."
Wie Barbara Dyba-Roth weiter mitteilte, intensiviere die CDL die Zusammenarbeit
mit der Konrad-Adenauer- und der Hanns-Seidel-Stiftung. Und die Kreisvorsitzende
Katharina Heubach kündigte eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit
der CDL im Kreis Böblingen an: "Wir werden mit Info-Ständen künftig
regelmässig im gesamten Kreis Böblingen anzutreffen sein."
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