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30.10.2007 |
Clemens Binninger zu Gesprächen in Moskau und Kiew
Gemeinsam mit seinem niedersächsischen Kollegen Reinhard Grindel ist Clemens
Binninger am Dienstag zu einer viertägigen Reise nach Moskau und Kiew aufgebrochen.
Schwerpunkt der Reise bilden Themen der Inneren Sicherheit und der Visavergabepraxis.
Binninger und Grindel hatten als Mitglieder des sogenannten „Visa-Untersuchungsausschusses“ eklatante
Mängel bei der damaligen Visavergabepraxis aufgedeckt.
Beim Besuch der Rechts- und Konsularabteilung der Deutschen Botschaften in Moskau
und Kiew werden deshalb Gespräche mit Mitarbeitern der Visastelle im Vordergrund
stehen.
Daneben werden Binninger und Grindel zu Gesprächen mit hochrangigen Vertretern
des Innenministeriums der Russischen Föderation erwartet. Im Mittelpunkt
der Beratungen soll die polizeiliche Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der
organisierten Kriminalität stehen. Ein weiteres wichtiges Thema wird der
internationale Terrorismus sein.
Der Abschluss der Reise findet in Kiew statt, wo ebenfalls Treffen mit hochrangigen
Vertretern des Innenministeriums sowie des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU)
geplant sind. Wie zuvor schon in Russland, sind auch in der Ukraine Gespräche
mit Vertretern der deutschen Wirtschaft vorgesehen.
Binninger kündigte außerdem an, sich in Russland auch über Fragen
der inneren Entwicklung, der Rechtsstaatlichkeit und der Pressefreiheit berichten
zu lassen.
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