| 10.11.2007
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Heubach: "Reisebüros in den Tod" verbieten
Gegen jedwede Betätigung von gewerbsmäßigen
Sterbehilfsorganisationen hat sich der CDU-Kreisvorsitzende
Wolfgang Heubach ausgesprochen. "Diese Reisebüros
in den Tod, die offenbar ausschliesslich an ihrem finanziellen
Profit orientiert sind, haben keinerlei Berechtigung in
unserer Gesellschaft. Das ist eine Perversion", erklärt
Heubach in einer Pressemitteilung.
Es könne von Menschenwürde noch nicht einmal
mehr ansatzweise die Rede sein, wenn Anleitungen zur Selbsttötung
- wie geschehen - auf Parkplätzen vorgenommen und
ausgeführt würden. "Das ist Geschäftemacherei
in abstoßendster Art und Weise. Das muß, gerade
auch im Sinne verzweifelter Betroffener, sofort verboten
werden. Hier darf keine Sekunde länger mehr gezögert
werden", unterstreicht Heubach.
Die Menschenwürde auch Schwerstkranker sei ein Grundrecht,
das in unserer Verfassung fest verankert sei. "Darin
gibt es nichts zu deuteln und zu drehen". Palliativ-Medizin
und Hospize würden sich dieser Menschen in aufopferungsvoller
Art und Weise annehmen. "Den üblen Geschäftemachern
gehört deshalb das Handwerk gelegt. Der möglicherweise
eingeredete schnelle Toid auf Parkplätzen und Hotelzimmern
ist für mich eine grauenvolle Vorstellung. Das hat
nichts mehr mit einer menschlichen Gesellschaft geschweige
denn mit Humanität zu tun."
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