| 17.11.2007 |
STP-Betriebsrenten:
Binninger erzielt Fortschritt
Die ehemaligen Beschäftigten des früheren Leiterplattenherstellers
STP erhalten in Zukunft ihre Betriebsrenten vom Pensions-Sicherungs-Verein
(PSVaG) aus Köln. Das geht aus einem Schreiben des PSVaG-Vorstands
an den Böblinger Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger hervor.
Entsprechende Zwischenbescheide sollen die Betroffenen bereits in
den nächsten Tagen erhalten.
Der Sindelfinger Leiterplattenhersteller STP war im Jahr
2002 in Insolvenz gegangen. Daraufhin waren die Betriebsrentenansprüche
der Beschäftigten gegenüber der ehemaligen IBM-Tochter
STP auf den Pensions-Sicherungs-Verein übergegangen.
Gleichwohl verwaltete IBM noch einen Teil der Betriebsrenten,
so dass lange Zeit unklar war, wer für die Auszahlung
der Betriebsrenten zuständig ist. Aus diesem Grund
hatten sich ehemalige STP-Mitarbeiter an Clemens Binninger
gewandt und den CDU-Abgeordneten um Unterstützung
gebeten. Binninger forderte darauf den Vorstand des PSVaG
auf, Position zu beziehen und erreichte jetzt eine klare
Zusage.
Zur vorliegenden Antwort sagte Binninger: „Der Pensions-Sicherungs-Verein
hat unterstrichen, dass inzwischen Klarheit über die
Zuständigkeit für die STP-Betriebsrenten besteht
und die Betroffenen in Kürze informiert werden. Eine
Auszahlung der Renten soll ebenfalls zeitnah erfolgen,
das ist ein großer Fortschritt im Interesse der ehemaligen
Beschäftigten von STP.“
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