| 27.11.2007 |
Betreuungsgeld:
CDU-Landesvorstand
beschließt
Wahlfreiheit für Familien
Heubach: Richtiger Weg Der Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg hat sich in seiner
jüngsten Sitzung für ein Betreuungsgeld ausgesprochen und
folgt darin den Forderungen des Landesvorsitzenden, Ministerpräsident
Günther H. Oettinger.
"Wir wollen die Wertschätzung der Gesellschaft für
diejenigen Väter und Mütter, die ihre Kinder in den ersten
Lebensjahren zu Hause selbst betreuen", sagte Oettinger nach
der Sitzung. "Dieses Engagement verdient unsere besondere Anerkennung
und Unterstützung."
Der Landesvorstand hat sich dabei für eine einkommensunabhängige
Barleistung im Anschluss an das Elterngeld ausgesprochen. "Wir
trauen den Eltern die Verantwortung zu, das Geld zum Wohle der Kinder
einzusetzen", so Oettinger weiter. "Im Interesse der Gleichbehandlung
muss auch denjenigen Eltern Unterstützung zuteil werden, die
für die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder in den ersten Lebensjahren
keine staatlich bezuschussten Fremdleistungen in Anspruch
nehmen."
"Wir sehen darin einen wichtigen Beitrag zur Schaffung echter
Wahlfreiheit für Familien", wird es in einem von Günther
Oettinger, vom Fraktionsvorsitzenden Stefan Mappus und von Generalsekretär
Thomas Strobl gemeinsam formulierten Initiativantrag für den
kommenden Bundesparteitag Anfang Dezember in Hannover heißen.
Der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach
begrüsst den Beschluß des
Landesvorstandes: "Die Entscheidung und damit die Wahlfreiheit
muss in den Familien bleiben. Das ist der richtige Weg und entspricht
sowohl dem Familienbild der CDU als auch der gesellschaftlichen Wirklichkeit.
Man kann nicht nur immer von den mündigen Bürgerinnen und
Bürgern reden, sondern muß diesen Worten auch Taten folgen
lassen. Das ist jetzt geschehen."
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