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Clemens Binninger, für Sie im Deutschen Bundestag in Berlin

Sabine Kurtz, Leonberg, ist die CDU-Kandidatin fÞr die Landtagswahl 2006 im Wahlkreis 6 (Leonberg - Herrenberg)

GÞnther Oettinger, zur persànlichen Seite des Ministerprâsidenten von Baden-WÞrttemberg


03.12.2007 |

Klaus von Trotha und Sabine Kurtz unterstreichen große Bedeutung der frühmusikalischen Erziehung

„Musiker sind keine besseren Menschen“, erklärte Klaus von Trotha. „Aber das Musizieren fördert Konzentration, Ausdauer, Kreativität und den Gemeinschaftssinn“, unterstrich der Präsident des Landesverbands der Musikschulen Baden-Württembergs. Auf Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz war er zu einer Vormittagsveranstaltung im Rahmen ihrer Reihe „Mütter machen Politik“ gekommen, das vom CDU-Stadtverband Weil der Stadt mit Kinderbetreuung angeboten wurde. Damit wolle sie „auch Leuten mit kleinen Kindern die Gelegenheit zur Teilnahme geben“, betonte Sabine Kurtz. Aus eigener Erfahrung wisse sie, dass im Kinderzimmer „Hauptbetrieb“ herrsche, wenn man eigentlich zu einer Abendveranstaltungen aufbrechen wolle.

Wie selbstsicher und fröhlich kleine Kinder am Xylophon vorspielen können, erfuhren die Eltern, Gemeinderäte und Studenten der Berufsakademie Stuttgart, die gerade die Jugendmusikschule Weil der Stadt betriebswirtschaftlich unter die Lupe nehmen, zum Abschluss des Gesprächs mit dem früheren baden-württembergischen Wissenschaftsminister Klaus von Trotha im Katholischen Gemeindehaus St. Augustinus. Sabine Kurtz kennt Klaus von Trotha aus der gemeinsamen politischen Arbeit im Landkreis Konstanz. Trotha war dort CDU-Landtagsabgeordneter, während Kurtz damals CDU-Stadtverbandsvorsitzende in Radolfzell gewesen ist. Von 1991 bis 2001 führte von Trotha das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Stuttgart.

Baden-Württemberg habe die höchste Dichte an Musikschulen: Nämlich zwei auf 100.000 Einwohner, betonte Klaus von Trotha. Damit stelle das Land rund ein Viertel aller öffentlichen Musikschulen in Deutschland. Die meisten Preise im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gingen nach Baden-Württemberg, bemerkte von Trotha nicht ohne Stolz auf die hiesige Begabtenförderung. Auf die Bedeutung der frühen Förderung zu sprechen kommend verwies er auch auf das Projekt des Musikschulverbands mit der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg „Singen-Bewegen-Sprechen“, das jetzt in 17 Kindergärten angelaufen sei. Die etwa 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zwei Jahre vor ihrer Einschulung stehen, müssten keine Gebühren entrichten und würden wissenschaftlich betreut. Auf die grundsätzliche Rolle der frühmusikalischen Erziehung verwies Sabine Kurtz, die auch jugendpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion ist. In den Orientierungsplänen der Kindergärten werde dies ausdrücklich betont. In jedem der dort vorgesehenen sechs Bildungs- und Entwicklungsfelder werde die Musik als wichtiges pädagogisches Element genutzt.

Die Musikschulen erreichen im Durchschnitt bislang leider nur sieben Prozent der schulpflichtigen Kinder, gab von Trotha zu. An den unmittelbaren Standorten mit Musikschule seien es allerdings mehr, beispielsweise in Leonberg 20 Prozent. In der rege geführten Diskussion sprach sich Sabine Kurtz dafür aus, die Musikschulen stärker in die Breite zu entwickeln. Nicht nur Klasse, sondern auch Masse müsse das Ziel der Musikschulen sein. Der Sport, wo die frühe Breitenförderung gang und gebe sei, könne hier ein Vorbild bieten.




Kleine Xylophon-Künstlerinnen und -Künstler in Weil der Stadt. Mit ihnen freuten sich (von links): Carola Manzke, stellvertretende CDU-Stadtverbandsvorsitzende von Weil der Stadt, Klaus von Trotha, die Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz und Franz Laupheimer.

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