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10.12.2007 |
Nagelprobe für Glaubwürdigkeit der Union
"Die von Bundesministerin Schavan unterstützte Forschung an embryonalen Stammzellen hat sich nicht als Königs-, sondern vielmehr eindeutig als Irrweg und als Weg in die ethische und wissenschaftliche Sackgasse erwiesen." Das erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach am Montagabend auf einer Veranstaltung der Christdemokraten für das Leben (CDL) in Sindelfingen.
In jüngster Zeit seien mit adulten Stammzellen sowie mit Hautzellen aufsehenerregende und ethisch absolut einwandfreie Forschungsergebnisse erzielt worden. "Wer dennoch unbeirrt sowie allen wissenschaftlich belegten Erkenntnissen und Erfolgen zum Trotz daran festhält, menschliches Leben - Embryonen - zu zerstören, um menschliche Heilung vielleicht zu ermöglichen, muß sich fragen lassen, ob er überhaupt noch verantwortungsbewusst handelt," sagte Heubach in einer "persönlichen Erklärung, die ausschliesslich meinem Gewissen folgt".
Um die Bundesrepublik Deutschland zu einem weltweit anerkannten Forschungsstandort zu machen, bedürfe es keiner fragwürdigen Methoden wie die international ad absurdum geführte Forschung an embryonalen Stammzellen. Aus diesem Grunde gelte es jetzt, daraus alle notwendigen politischen Konsequenzen zu ziehen. "Was sich wissenschaftlich als Unfug erwiesen hat, darf nicht heimlich durch die Hintertür eingeführt und mit Steuergeldern finanziert werden." Heubach: "Philipp Mißfelder, der Bundesvorsitzende der Jungen Union, hat in einem anderen Zusammenhang unzweideutig festgestellt: ,Die Würde des Menschen ist unantastbar. Der Schutz des Lebens muss sowohl am Anfang als auch am Ende gewährleistet sein.´ Dem ist nichts hinzuzufügen." Das soeben beschlossene Grundsatzprogramm der CDU Deutschlands mit seinem glasklaren Bekenntnis zum christlichen Menschenbild werde nach seiner Meinung deshalb gerade auf diesem Gebiet zur "Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit der Union."
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