13.12.2007 |
Heubach: Auch Umweltzone Leonberg muss auf den Prüfstand
"Auch die geplante Umweltzone Leonberg muß auf
den Prüfstand." Mit
dieser Forderung reagierte der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang
Heubach auf Presseberichte, wonach Ministerpräsident
Günther Oettinger Vertretern der Ludwigsburger CDU zugesagt
habe, das ab März 2008 geltende Feinstaub-Fahrverbot
in Ludwigsburg nochmals überprüfen zu lassen.
Heubach erklärte, neben Kommunalpolitikern wie beispielsweise
Oberbürgermeister Bernhard Schuler und dem Ersten Bürgermeister
Helmut Noé sowie der Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz
hätten auch Vertreter von Handel, Handwerk und Gewerbe
und der Bürgerschaft auf die gravierenden Folgen für
Leonberg hingewiesen, wenn das Fahrverbot in Kraft tritt. "Die
Argumente sind bekannt und liegen auf dem Tisch. Und sie sind
vor allem stichhaltig. So wie es geplant ist, kann es jedenfalls
nicht nachvollzogen werden und richtet großen wirtschaftlichen
Schaden sowie gewaltigen Ärger an." Er erwarte vom
Ministerpräsidenten, daß die Überprüfung
nicht nur auf Ludwigsburg beschränkt bleibe. "Denn
auch in Leonberg, das von Autobahnen engmaschig umgeben ist,
für die übrigens die Feinstaub-Verbote nicht gelten,
obwohl sie nur wenige Meter von der Wohnbebauung der Stadt
entfernt liegen, brennt das Problem buchstäblich auf
den Nägeln." Der CDU-Kreisvorsitzende sagte, er
werde sich deshalb sowohl an den Ministerpräsidenten
als auch an Umweltministerin Tanja Gönner wenden.
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