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14.01.2008 |
Dr. Reiner Heeb: Wir sind noch jemand
Der ehemalige Landrat und CDU-Kreisvorsitzende Dr. Reiner Heeb hat sich bei einer Vorstandssitzung der Kreis-Senioren-Union leidenschaftlich dafür ausgesprochen, dass sich ältere Menschen nicht verstecken, sondern für Ehrenämter zur Verfügung stellen sollen.
„Wir sind nämlich noch jemand“, sagte Heeb voller Nachdruck und sah die in Pflegeheimen untergebrachten Senioren nicht als Last an, „sondern als noch sehr nützlich“.
„Senioren stärken“ heißt deshalb das Gebot der Stunde bei den über 60-jährigen Amtsträgern, die nach einem einmütigen Beschluss schriftlich eingeladen werden sollen, damit ihnen Mut gemacht wird für weitere Jahre des freiwilligen Dienens, bei Vereinen, Gemeinschaften oder Organisationen. Was auch für die Arbeit auf Rathäusern gilt, „denn langjährig tätige Gemeinderäte haben einen derart reichen Erfahrungsschatz, dass man auf sie nicht verzichten kann“, hieß es im Gremium der vom Kreis-Senioren-Chef Hans-August Kohle geleiteten Sitzung. Was bedeute, dass selbst 70-jährige Ratsmitglieder bei geistiger Frische noch willens sein sollten, sich für die nächstjährigen Kommunal-Wahlen nochmals zur Verfügung zu stellen.
Jetzt gehe es darum, so der Leonberger Senioren-Chef Josef W. Sauer, diese älteren, langfristig bewährten Leute „vor allem auch gegen den Jugendwahn psychologisch zu unterstützen“. Ähnlich forcieren will Reiner Heeb den Einstieg von CDU-Leuten in den in allen Städten und auch mancherlei Gemeinden vorhandenen Senioren-Rat – „dann können wir mitreden und unsere Anliegen vorbringen“.
Wie Sauer einleitend über die von ihm besuchte Landestagung in Ravensburg berichtete, gab es nur bei den Besitzern einige Wahl-Veränderungen. „Senioren aktiv“ habe ein eingebrachter Leitantrag gelautet. Das Ergebnis stehe noch aus. Unabdingbar sei die Änderung der Pflegeversicherung als eine weitere Forderung der Senioren bei ihrem Treff im Oberschwäbischen. So müsse gewährleistet sein, dass ein schwerkranker Mensch in Würde sterben könnnen. Heinz Rebmann
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