| 11.06.2008 |
Vergebliches Liebeswerben
und Traumtänzerei
Als "vergebliches Liebeswerben und Traumtänzerei"
hat der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach die Ankündigung
von Gesine Schwan bezeichnet, sich bei ihrer Kandidatur für
das Amt des Bundespräsidenten um Stimmen aus der Union in der
Bundesversammlung zu bemühen.
"Ich respektiere Frau Schwan als Persönlichkeit,
doch betrachte ich ihr öffentlich vorgetragenes Werben um Unionsstimmen
als absolut chancenlos. Frau Schwan setzt ganz gezielt auf die Unterstützung
der so genannten Linkspartei. Das hat sie von Anfang an erklärt.
Sich nun auch noch der Union andienen zu wollen, ist vor diesem
Hintergrund völlig unglaubwürdig. Ultralinke Politik ist
mit CDU und CSU nicht zu machen. Es ist illusionär zu glauben,
kräftig um die Linke zu buhlen und dafür auch noch Stimmen
aus der Union kassieren zu können. Unsere Präferenzen
sind ganz klar: Wir unterstützen den jetzigen Amtsinhaber Horst
Köhler, der höchste Anerkennung und höchstes Ansehen
im In- und Ausland besitzt und geniesst und ein hervorragender Bundespräsident
ist. Deshalb steht ein Wechsel an der Staatsspitze für die
Union überhaupt nicht zur Debatte."
Der Zickzack-Kurs von Kurt Beck und Gesine Schwan spiegelten sich
nicht zuletzt in einer aktuellen "Forsa"-Umfrage wider,
wonach über ein Drittel der SPD-Mitglieder über einen
Austritt aus der Partei nachdenken würden.
In wichtigen Fragen sei die SPD-Basis
der Studie zufolge konträrer Auffassung. Dazu gehöre die
Kandidatur von Gesine Schwan bei der Bundespräsidentenwahl
gegen Amtsinhaber Horst Köhler. "Das sagt alles",
betont der CDU-Kreisvorsitzende.
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