| 13.06.2008 |
Treffen der Unions-Energiepolitiker auf Einladung
von Paul Nemeth in Berlin
Angesichts zahlreicher aktueller Problemstellungen wie Klimawandel,
Energiepreisentwicklung und Versorgungssicherheit steht die Energiepolitik
vor großen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund lud der
Energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg
– der Böblinger Landtagsabgeordnete Paul Nemeth - die
energiepolitischen Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen aller
Bundesländer zu einem Erfahrungsaustausch in Berlin ein.
Impulsreferate hielten die Parlamentarische Staatssekretärin
im Bundeswirtschaftsministerium, Dagmar Wöhrl, sowie der stellvertretende
Koordinator für Energiefragen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Dr. Georg Nüßlein. Das Treffen endete mit der
Verabschiedung einer „Berliner Erklärung“.
In dem Papier fordern die energiepolitischen Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen
einen intelligenten und zukunftsweisenden Energiemix, bei dem wirtschafts-,
umwelt- und sozialpolitische Gesichtspunkte berücksichtigt
werden.
Um ein größeres Zeitfenster für
den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien zu gewinnen und eine
Versorgungssicherheit garantieren zu können, sprachen sich
die energiepolitischen Sprecher für eine Laufzeitverlängerung
für bestehende, sichere Kernkraftwerke aus. „Genauso
wichtig ist es, die Energieeffizienz zu verbessern und vorhandene
Einsparpotentiale zu erschließen und damit auch den Ausstoß
von klimaschädlichem CO2 zu mindern“,
so Paul Nemeth, energiepolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion
Baden-Württemberg.
Weiter heißt es in der „Berliner
Erklärung“, dass Energie auch weiterhin bezahlbar bleiben
müsse. Bundesländer, die bei der Wärmeversorgung
von Wohngebäuden eine anteilige Nutzung erneuerbarer Energien
verpflichtend vorschreiben, dürfen nach Ansicht der energiepolitischen
Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen bei der Vergabe von Fördermitteln
des Bundes nicht benachteiligt werden.
Es wurde vereinbart, künftig regelmäßige Gespräche
der Energiepolitiker der Union durchzuführen, bei denen unter
anderem die Themen Energieeffizienz, Infrastruktur, Forschung sowie
die mögliche Entwicklung eines ganzheitlichen europäischen
Energiekonzepts behandelt werden sollen. „Das nächste
Treffen soll im November diesen Jahres in Stuttgart stattfinden.
Im Vordergrund wird dabei das Thema Mobilität stehen“,
so Nemeth in einer Presseerklärung.
Die energiepolitischen Sprecher der
Unionsfraktionen in den Ländern mit der Staatssekretärin
im Bundeswirtschaftsministerium, Dagmar Wöhrl. Rechts daneben
Paul Nemeth.
|