| 02.08.2008 |
Nemeth: Grüne bleiben
dem Bürger die Antwort auf bezahlbare Energiepreise schuldig
Ideologie ist kein Konzept
Angesichts der aktuellen Explosion der Lebenshaltungskosten und
Energiepreise stößt die aktuelle Kritik der baden-württembergischen
Grünen am Energiekonzept der Landesregierung beim CDU-Böblinger
Landtagsabgeordneten und energiepolitischen Sprecher der CDU–Landtagsfraktion,
Paul Nemeth, auf blankes Unverständnis.
„Jedem Bürger, der auch nur ansatzweise Realitätssinn
besitzt, muss bei den aktuellen Forderungen der Grünen vor
lauter Kopfschütteln schon der Schädel brummen“,
so Nemeth.
Mit dem Energiekonzept 2020 habe die Landesregierung
eine fundierte Strategie vorgelegt. Damit werden sowohl Umwelt-
und Klimaschutz vorangetrieben als auch die Sorgen von Bürgern
und Wirtschaft nach bezahlbarer Energie ernst genommen. „Ich
erlebe in zahlreichen Gesprächen, dass zu den größten
Sorgen der Bürger, aber auch der Wirtschaft momentan die Frage
gehört, wie sie ihre nächste Stromrechnung und Tankfüllung
noch bezahlen sollen“, erklärt der Böblinger Abgeordnete.
Als führende Industrienation
dürfe Deutschland aufgrund explodierender Energiepreise den
wirtschaftlichen Anschluss nicht verlieren.
Dennoch komme für die Energieversorgung
der Zukunft nach Ansicht der Landes-CDU den erneuerbaren Energien
eine entscheidende Bedeutung zu. Jedoch sei es allein durch die
erneuerbaren Energien derzeit noch nicht möglich, die erforderliche
Leistung der am Netz befindlichen Kernkraftwerke zu ersetzen. Deshalb
ist es nach Einschätzung von Paul Nemeth unumgänglich,
eine Lauf-zeitverlängerung für bestehende, sichere Anlagen
vorzunehmen, um damit ein größeres Zeitfenster für
den Ausbau erneuerbarer Energien zu gewinnen. „Die Energiequelle,
die kostenlos und CO2-neutral die Industrienation Deutschland mit
Energie versorgt, ist eine eierlegende Wollmilchsau, die es so nicht
gibt“, betont Paul Nemeth. „Kretschmann, Untersteller
& Co bleiben dem Bürger die Antwort schuldig, wie sie die
Brücke bis zu einer vollständigen Versorgung durch erneuerbare
Energie schließen wollen“, betont der energiepolitische
Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.
„Energieversorgung ist kein Wunschkonzert.
Zur Politik gehört es eben auch, dass man sich der Realität
stellt und nicht einer ideologischen Fata Morgana nachjagt.“
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