| 23.10.2008 |
Wolfgang Heubach: CDU Partei und Anwalt der sozialen Marktwirtschaft
"Die CDU war, ist und bleibt die Partei und der leidenschaftliche Anwalt der sozialen Marktwirtschaft". Dies hat der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach vor dem "Millenium-Gesprächskreis" von Professoren in Tübingen unterstrichen. Vor dem Hintergrund weltweiter Exzesse im Finanzwesen, die inzwischen die wirtschaftliche Stabiltät bedrohten, sei nicht eine wie auch immer geartete verkappte oder offene Verstaatlichung, sondern eine konsequente Rückkehr zu den Prinzipien einer freien und sozialen Marktwirtschaft das Gebot der Stunde.
Die kriminelle Gier einiger weniger, deren Namen bekannt seien, habe das Weltwirtschaftsgefüge ins Wanken gebracht. Die dafür Verantwortlichen "müssen ohne wenn und aber dafür strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden". Es wäre ein ungeheuerlicher Vorgang, wenn für diese Verfehlungen der vielzitierte "kleine Mann" letztendlich finanziell persönlich geradestehen müsse. Heubach zollte in diesem Zusammenhang dem Krisenmanagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel hohes Lob: "Neben der Stabilität steht unsere Glaubwürdigkeit auf dem Spiel. Das weiß die Kanzlerin und sie handelt danach. Das verdient höchsten Respekt und Vertrauen."
Der CDU-Kreisvorsitzende stellte sich zugleich hinter die Forderung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im baden-württembergischen Landtag, Stefan Mappus, der wiederholt für ein gerechteres Steuersystem plädiert hatte.
"Leistungsträger dürfen in dieser Gesellschaft nicht länger finanziell bestraft und diskriminiert werden." Wie Stefan Mappus bekräftigte auch Wolfgang Heubach, daß "der Mittelstand und die Mittelschicht die tragenden Säulen unserer Gesellschaft sind." Der CDU-Kreisvorsitzende verlangte neben einer steuerlichen Entlastung des Mittelstandes einen "beherzten Abbau der Bürokratie, von dem vor allem die Kommission in Brüssel nicht ausgenommen werden darf." Heubach erwähnte in diesem Zusammenhang die Initiative des Kreisbauenverbandes Böblingen und anderer Organisationen und Berufsverbände. "Wir sagen uneingeschränkt Ja zu Europa, aber wir sagen ebenso entschieden Nein zur Regelungswut aus Brüssel. Das meiste davon ist auf kommunaler, regionaler oder der Landes- und Bundes-Ebene viel besser, effizienter und bürgernaher aufgehoben."
Wolfgang Heubach abschließend: "Die freie und soziale Marktwirtschaft beeinhaltet gerade das, was zur Zeit in der so genannten globalisierten Welt verloren gegangen ist: Nämlich das Prinzip Freiheit in Verantwortung und eine Orientierung an ethischen Maßstäben. Das schliesst wirtschaftliches Handeln, das am Erfolg, an Rendite und Erträgen orientiert ist, grundsätzlich ein. Aber es schliesst einen Raubtier-Kapitalismus ohne jegliche Rücksichtnahme auf den Einzelnen, die Gesellschaft und den Staat grundsätzlich aus. Denn noch immer ist die Grundlage des politischen Handelns der CDU das christliche Menschenbild und nicht etwa das primitive Faustrecht oder das vermeintliche Recht des Stärkeren."
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