| 29.10.2008 | "Tour de Kultur" mit Staatssekretär Birk
in Leonberg -
Sabine Kurtz: Kunst ist kein Luxus
Die Große Kreisstadt Leonberg ist nach den Worten von Oberbürgermeister Berndhard Schuler nicht nur die Drehscheibe Baden-Württembergs und ein Ort der schwäbischen Demokratie, sondern auch ein kulturelles Zentrum. Davon konnte sich Staatssekretär Dr. Dietrich Birk vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst jetzt persönlich überzeugen.
Dr. Birk war auf Einladung der Leonberger CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz in die Große Kreisstadt gekommen, um in einer mehrstündigen "Tour de Kultur" die kulturellen Schätze der Stadt in Augenschein zu nehmen. Dazu zählen unter anderem das Christian-Wagner-Haus in Warmbronn, der einzigartige Pommeranzengarten, das als Galerie und Atelier umgestaltete ehemalige Frauengefängnis oder das historische Stadtmuseum mit dem Gedenkraum für den in Leonberg geborenen Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, der zu den bedeutendsten Philosophen Europas gehört. Der kulturelle Reichtum und die Vielfalt Leonbergs werden außerdem unter anderem durch eine lange Bildhauertradition sowie eine ebensolche literarische Tradition deutlich. Nicht zu vergessen den von einem breiten bürgerschaftlichen Engagement getragenen Galerieverein sowie die Galerie und Malschule Georg Steibli - um nur einige weitere Beispiele
zu nennen. Alles im übrigen auch Stationen von Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk bei seiner "Tour de Kultur". Neben den Repräsentanten der genannten Einrichtungen begleiteten Dr. Dietrich Birk und Sabine
Kurtz unter anderem der frühere Staatssekretär und Landtagsabgeordnete Wolfgang Rückert, Stadträtin Elke Staubach, zugleich Vorsitzende der Kreis-Frauen-Union, der Leonberger CDU-Ortsverbandsvorsitzende Michael Moroff und zahlreiche Mitglieder der Leonberger CDU. Im Galerieverein und der Malschule Steibli war auch Oberbürgermeister Schuler zu der zahlenmässig großen Besuchergruppe gestossen.
Sabine Kurtz war mit Verlauf und Resonanz ihrer "Tour", die im Rahmen der "Wochen der CDU im Kreis Böblingen" stattfand, hochzufrieden.
"Kunst ist kein Luxus", unterstrich sie. Viele Menschen sollten nach
Meinung der CDU-Landtagsabgeordneten mit Kunst in Berührung kommen und deshalb plädierte sie wie auch Staatssekretär Dr. Birk mit Nachdruck dafür, daß Kunst in der Fläche stattfinden muss.
Dr. Dietrich Birk zeigte sich vom exzellent funktionierenden und breit gefächerten kulturellen Netzwerk in Leonberg außerordentlich beeindruckt.
Er sprach davon, daß der kulturelle Reichtum Baden-Württembergs ohne die vielfältigen Aktivitäten vor Ort nicht denkbar wäre. "Baden-Württemberg ist auf dem Gebiet von Kunst und Kultur hervorragend aufgestellt." Im Landesetat würden für diese Belange "beständig" über 300 Millionen Euro bereitgestellt. Das Land brauche aber auch die Kommunen, die ihrerseits 700 Millionen Euro für Kunst und Kultur zur Verfügung stellen würden. Das ergebe die respektable Summe von einer Milliarde Euro im Jahr. Unter Hinweis auf die Einrichtungen in Leonberg sagte der Kunststaatssekretär, in
Baden-Württemberg gebe es über 1200 kommunale Museen. Jährlich würden ein bis zwei Prozent hinzukommen. "Damit verfügen wir im Land über eine lebendige Museumslandschaft." Als "sehr wichtige Aufgabe" bezeichnete es Dr. Birk, junge Menschen an die Kultur heranzuführen. Denn neben dem Heranführen an Werte werde dadurch vor allem auch die soziale Komnpetenz von jungen Leuten
entwickelt.
Abschließend zog der Regierungsgast aus Stuttgart sinnbildlich seinen Hut vor der aktiven Kunstszene in Leonberg: "Man spürt auf Schritt und Tritt, wie eng die Historie der Stadt mit der Kunst verbunden ist !"

Staatssekretär Dr. Dietrich Birk (Zweiter von links) und Sabine Kurtz (Zweite von rechts) im Leonberger Galerieverein.

Begegnung in der Galerie und Malschule Streibli.

Oberbürgermeister Bernhard Schuler (Mitte): Leonberg ist auch ein kulturelles Zentrum.

Freuen sich über das Gastgeschenk: Sabine Kurtz überreichte Dr. Dietrich Birk einen bunten Regenschirm, gestaltet von einem Leonberger Künstler.
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