| 22.10.2008 | CDU-Meinungsumfrage 2008
Schul- und Bildungsangebot gut – Ganztagsbetreuung verbesserungsbedürftig
Der CDU-Stadtverband Renningen führte anlässlich seines Herbstfestes bei der Sessler-Mühle am 5. Oktober 2008 eine Meinungsumfrage durch.
„Das Schul- und Bildungsangebot in Renningen/Malmsheim ist gut“.
Da waren sich die Bürgerinnen und Bürger einig. Auch das Kindergartenangebot wurde durchweg für „gut“ befunden. Bei der Ganztagsbetreuung für Kinder sahen die Befragten hingegen noch Verbesserungsbedarf.
„30er-Zonen und Rechts-vor-links-Regelungen nerven“, kritisierte eine junge Renningerin unter 25 Jahre. Insgesamt wurde die Verkehrsberuhigung in Renningen nicht nur positiv bewertet. Der öffentliche Nahverkehr wurde für recht gut befunden, allerdings nur bezogen auf die S-Bahn-Verbindung. „Die Busverbindungen sind miserabel“, urteilte ein Renninger Senior.
„Das Angebot an Fachärzten lässt zu wünschen übrig“, monierten die Befragten. Sicher vor Kriminalität fühlen sich in Renningen vor allem die Bürgerinnen. Auch mit der Sauberkeit von Straßen und öffentlichen Anlagen sind auch insbesondere die weiblichen Befragten zufrieden.
Beim Einkaufsangebot gingen die weiblichen und die männlichen Meinungen deutlich auseinander. Die Frauen fanden die wohnortnahen Lebensmittelgeschäfte zu 50 % „gut“ und zu 50 % „gar nicht gut“. Die Männer hingegen beurteilten sie durchweg „gut“.
Attraktive Einzelhandelsgeschäfte gibt es nach Auffassung der befragten Frauen nur teilweise oder gar nicht ausreichend. Das sahen die Männer ähnlich.
Gelobt wurden
die Sportstätten, die Vereinsaktivitäten und die Spazier- und Radwege. Nicht ganz glücklich
sind vor allem die Renningerinnen mit dem Freizeit- und Kulturangebot.
Bei der Frage nach der „Stadtverwaltung ohne Bürokratie“ waren sich Männlein und Weiblein selten einig. Das stimme nur teilweise, meinten die Befragten.
Auch zum Wohnungsangebot in angemessenem Preis-/ Leistungsverhältnis äußerten sich die Renninger durchaus kritisch.
Schließlich wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger mehr Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene.
Bericht von Anke Haug
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