| 06.11.2008 | Sport und Ehrenamt:
WLSB-Präsident Tappeser referierte in Öschelbronn
Auf Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz sprach Ministerialdirektor Klaus Tappeser, Präsident des Württembergischen Landessportbundes und Vizepräsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg, in der Aspenhalle in Gäufelden-Öschelbronn zu den Perspektiven für das Ehrenamt im Sport.
In seinem Referat unterstrich Klaus Tappeser die hohe gesellschaftliche Bedeutung der Vereine und des Ehrenamtes. In Zeiten des demografischen Wandels und der Entwicklung zur Ganztagsschule hin würden auf die Sport-Vereine weitere Belastungen hinzu kommen. Bedingt durch die von den Arbeitgebern immer stärker geforderte geografische und zeitliche Flexibilität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sei mit immer kürzeren Amtszeiten der Vereinsvorstände zu rechnen. Klaus Tappeser ermutigte dazu, intensiv neue Lösungsansätze zu suchen, wie zum Beispiel ein Amt auf mehrere Schultern zu verteilen. Auch wäre es denkbar, dass die Gemeinden eine halbe Stelle zur Verwaltungsunterstützung der Vereinskassen einrichten würden. Der WLSB stehe auf jeden Fall helfend den Vereinen zur Seite.
Die öffentliche Veranstaltung war vom TSV Öschelbronn und dem CDU-Gemeindeverband Gäufelden mit organisiert und ist Teil der von Sabine Kurtz initiierten Gesprächsreihe „Mütter machen Politik“.

CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz im Gespräch mit dem Präsidenten des Württembergischen Landessportbundes und Vizepräsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg, Ministerialdirektor Klaus Tappeser. |