| 16.11.2008 |
Binninger und
Kurtz erfreut über geplantes Engagement von Bosch in Renningen
Die Bosch-Gruppe plant auf dem heutigen
Bundeswehrgelände
in Renningen-Malmsheim den Aufbau eines Zentrums für Forschung
und Vorausentwicklung, das die in Europa zugehörigen Einheiten
des Technologieunternehmens an einem Standort nahe der
Unternehmenszentrale bündelt.
Das neue Forschungszentrum übernimmt zugleich Leitfunktion für
die Koordination der internationalen Forschung und Vorausentwicklung
und soll 2011 im ersten Teilabschnitt bezugsfertig sein. Zunächst werden
am Standort Renningen 1.500 Mitarbeiter ihre Arbeit aufnehmen.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger hatte in den vergangenen Monaten in vertraulichen
Gesprächen
mit der Bundesregierung bereits in einem frühen
Stadium erreicht, dass das Bundesverteidigungsministerium
grundsätzliche Bereitschaft erklärt hat,
der Bosch-Ansiedlung positiv zu begegnen.
Um Bosch die Ansiedlung auf dem Übungsgelände
der Bundeswehr zu ermöglichen, ist Bundesminister
Dr. Jung bereit, die Freigabe eines wesentlichen Teils
des Geländes kurzfristig zu prüfen, damit
dieser Teil an Bosch verkauft werden kann. Eine Reihe
von Sachfragen sind allerdings noch offen. Hierzu wird
eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Bundesministeriums
der Verteidigung, des Staatsministeriums Baden-Württemberg
und der Firma Bosch die notwendigen Prüfungen
vornehmen.
Die beiden Wahlkreisabgeordneten Clemens Binninger
MdB und Sabine Kurtz MdL begrüßten das beabsichtigte
Engagement von Bosch. „Das ist ein gutes und
wichtiges Signal, das auch Wirkung über die Region
hinaus hat. Das gilt besonders in wirtschaftlich turbulenten
Zeiten,“ so Binninger und Kurtz.
Ministerpräsident Günther H. Oettinger unterstrich
die Bedeutung des geplanten Projekts: „Gerade
in dem konjunkturell schwierigen Umfeld der Automobilindustrie
ist es für ein weltweites Zentrum des Automobilbaus
wie Baden-Württemberg jetzt wichtig, dass der
weltgrößte Zulieferer ein Zeichen setzt
und weiterhin langfristig plant. Für die Stadt
Renningen, die Region Stuttgart und das Land Baden-Württemberg
ist die Entscheidung von Bosch von großer Bedeutung.“
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