| 16.11.2008 | Heubach:
Es gibt keine Zensur
in einer freiheitlichen Demokratie
Der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach hat scharfe
Kritik am so genannten "Linken"-Bundestagsabgeordnten Lutz
Heilmann geübt. Heilmann, der verdächtigt wird, MItarbeiter
des DDR-Staatssicherheitsdienstes gewesen zu sein, hatte entsprechende
Passagen im Internet-Online-Lexikon "Wikipedia" sperren
lassen.
Dazu Heubach:"Selbstverständlich leben wir,
anders als in der grausamen DDR-Diktatur, in einem Rechtsstaat.
Und bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt - auch
das ist selbstverständlich und unterscheidet uns vom SED-
und Stasi-Unrechts-Regime - die Unschuldsvermutung." Allerdings
müsse darauf geachtet werden, daß diese demokratischen
Freiheiten nicht mißbraucht und im Schutze des Grundgesetzes
ausgehebelt würden. "Ich brauche weder von Herrn Gysi,
noch von Herrn Lafontaine oder einem Herrn Sodann und schon gar
nicht von Herrn Heilmann Belehrungen darüber, wie eine freiheitliche
Demokratie funktioniert. Das wäre blanker Hohn."
Der CDU-Kreisvorsitzende erklärt weiter, die Aktion von
Herrn Heilmann entbehre jeglicher Grundlage. "Es muß endlich
klar sein: Es gibt keine wie auch immer geartete Zensur in einer
freiheitlichen Demokratie. Die lassen wir uns weder aufschwätzen
noch plausibel machen. Freiheit und DDR-Diktatur sind und bleiben
unvereinbar. Daran ändert alles Schönreden nichts.
Nicht die sprachliche Eloquenz ist entscheidend, sondern die
Realität. Und die DDR-Wirklichkeit war schrecklich und menschenverachtend,
ja menschenvernichtend. Mit einem Wort: Tödlich. Insofern
sollten sich die willfährigen Höflinge dieser Diktatur
abgrundtief schämen."
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