| 07.01.2009 | Stefan
Mappus:
Abmilderung der kalten Progression wichtiges
Signal zur Stärkung
der Leistungsträger Der
Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg,
Stefan Mappus, begrüßt die Einigung der Spitzen
von CDU und CSU auf Steuerentlastungen als einen der
Kernbestandteile des zweiten Konjunkturprogramms der Bundesregierung.
„Die
Anhebung des Grundfreibetrages auf 8.000 Euro ist ein erster
Schritt zur Beseitigung der leistungsfeindlichen kalten Progression.
Ich bin froh, dass heimliche Steuererhöhungen bei Gehaltssteigerungen
in Zukunft gestoppt werden. Dies ist ein wichtiger Schritt
zur dringend erforderlichen Entlastung der Bürger in der
sich abzeichnenden Rezession. Es ist richtig, dass der Staat
dem Bürger von vorneherein mehr Geld belässt, anstatt
es ihm wie bisher vermehrt aus der Tasche zu ziehen und umzuverteilen.
Schließlich weiß jeder Einzelne am Besten, für
was er sein Geld ausgeben möchte“, erklärte
Stefan Mappus. Es sei wichtig, dass CDU und CSU
jetzt gemeinsam die Forderung nach Steuerentlastungen
für die Bürger aufgriffen.
Dies sei die richtige Botschaft zum Jahresanfang. „Unabhängig
davon müssen wir eine grundlegende Steuerreform im Auge
behalten, deren Ziel ein einfacheres und gerechteres Steuersyste
m mit weniger Ausnahmen ist. Wir müssen uns von dem bisherigen
Gesetzgebungswahn im Steuerrecht verabschieden und das bestehende
aufgeblähte System zu einem für die Bürger verständlichen
und nachvollziehbaren System umbauen.“
Da eine größere Steuerreform mit der SPD nicht machbar
sei, müsse die Umsetzung dieses wichtigen Projektes bis
nach der Bundestagswahl warten. „Ich gehe davon aus,
dass die Große Koalition abgewählt und durch eine
CDU/FDP-Regierung ersetzt wird, dann kann eine große
Steuerreform endlich angegangen werden“, so Mappus abschließend. Der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang
Heubach hat sich hinter Stefan Mappus gestellt: "Ich
liege voll und ganz auf der Linie des Vorsitzenden
der CDU-Landtagsfraktion. Eine
grundlegende Steuerreform ist zudem das richtige Signal.
Es gilt, diesen
Dschungel, den kaum noch jemand verstehen, geschweige
denn nachvollziehen kann, nicht nur kosmetisch, sondern
mit der
politischen Axt zu lichten und wo notwendig auch zu roden.
Stefan Mappus hat absolut recht, wenn er diesem Gesetzgebungswahn
- wie er ihn bezeichnet - den Kampf ansagt. Die Menschen
erwarten das von der CDU." |