| 21.01.2009 |
Binninger zum Konjunkturpaket: Unternehmen
profitieren von schnellerer Vergabe öffentlicher Aufträge
Mit dem jetzt vom Bundeskabinett beschlossenen
Konjunkturpaket sollen auch die Regelungen für die Vergabe öffentlicher
Aufträge modifiziert werden. Befristet auf zwei Jahre kann
so die öffentliche Hand Aufträge schneller vergeben,
indem Verfahren vereinfacht werden.
Wie der Böblinger CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger
mitteilt, ist unter anderem geplant, dass so genannte beschränkte
Ausschreibungen bis zu einem Auftragswert von einer Million Euro
und so genannte freihändige Vergaben bis zu einem Wert von
100.000 Euro jeweils ohne öffentlichen Teilnahmewettbewerb
vergeben werden können. Der Bund werde die einschlägigen
Verordnungen ändern. Länder und Kommunen seien aufgefordert,
ihre Vergabeverfahren ebenfalls durch Anhebung der Schwellenwerte
zu erleichtern, betonte Binninger.
"Davon profitieren vor allem auch regionale Unternehmen,
da die öffentliche Hand zukünftig Aufträge auch
ohne aufwendige, teilweise europaweite Ausschreibungsverfahren
vergeben kann", so Binninger.
Mit der Vereinfachung des Vergaberechts
soll vor allem dazu beigetragen werden, dass
die im Konjunkturpaket für 2009 und 2010 bereitgestellten
Infrastrukturinvestitionen von 14 Milliarden Euro für Schulen,
Bildung, Verkehr, Krankenhäuser und Städtebau gezielt
und schnell zum Einsatz kommen.
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