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28.01.2009 |

Trauer um Rudolf Grimm


Als CDU-Kommunalpolitiker und Pädagoge in Leonberg segensreich gewirkt



Kreuz als Zeichen der TrauerDie gesamte Leonberger CDU, eingeschlossen die CDU-Fraktion im Leonberger Gemeinderat, sowie der CDU-Kreisverband Böblingen trauern um Rudolf Grimm. Der verdiente Kommunalpolitiker und Pädagoge starb im Alter von 82 Jahren. Für sein großartiges ehrenamtliches Engagement ist Rudolf Grimm im Jahr 2002 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Alwin Grupp, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Leonberger Gemeinderat, würdigte bei der Trauerfeier den Verstorbenen als große Persönlichkeit. Zu Beginn der 70-er Jahre sei er in die CDU eingetreten und habe neue Ideen und Vorstellungen nicht nur eingebracht, sondern tatkräftig daran mitgearbeitet, diese auch in die Tat umzusetzen. In schwieriger Zeit - damals wurde bundespolitisch um die Ostverträge gerungen - habe er bewusst Verantwortung übernehmen wollen. Rudolf Grimm habe dann konsequenterweise 1971 für den Gemeinderat in Leonberg kandidiert. Er wurde von der Bevölkerung mit großer Mehrheit gewählt, wie auch 1975 bei der ersten Wahl nach der Gemeindereform in der Gesamtstadt.

1975 übernahm er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Stadtparlament im Jahr 1980 den Fraktionsvorsitz der CDU in Leonberg. Sein Hauptaugenmerk sei auf Bauen und Planen gerichtet gewesen. So habe Rudolf Grimm Zeichen gesetzt beim Bau des Waldfriedhofes, bei den Sporthallen in Höfingen und Warmbronn und schließlich bei der Verwirklichung des Leo-Centers in der Stadtmitte.

Rudolf Grimm sei ein humorvoller, weltoffener ein sehr umgänglicher Mensch gewesen. Viele würden sich an seine Gedichte und lustigen Vorträge erinnern. Er habe jedoch nicht geredet, damit geredet sei, sondern habe stets konkrete Vorschläge gemacht und die Dinge zielorientiert angegangen. "Rudolf Grimm hat Wegmarken gesetzt", betonte Alwin Grupp.

Rudolf Grimm wurde 1926 in Spaichingen geboren. 1960 führte ihn sein Weg an die Mörikeschule in Leonberg, wo er 1962 zum Konrektor ernannt wurde. Schon drei Jahre später folgte der Wechsel zum Rektor der August-Lämmle-Schule. Stark engagiert war er ebenfalls in der katholischen Kirchengemeinde. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Zita, der lange Jahre der CDU-Kreistagsfraktion angehörte und ebenfalls mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, war es ihm außerdem ein besonderes Anliegen, für Menschen in der so genannten dritten Lebensphase t ätig zu sein.

Der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach sagte in einem Nachruf, Rudolf Grimm habe zusammen mit seiner Frau Zita über Jahrzehnte hinweg das christliche Menschenbild nicht nur vorgelebt, sondern in herausragender Weise aktiv mitgeprägt. Die Partei sei dankbar für das gemeinsame Wirken von Zita und Rudolf Grimm in Gesellschaft und Christlich-Demokratischer Union. "Das war und ist beispielhaft und bleibt als Vermächtnis erhalten. "

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