| 04.02.2009 |
Ministerpräsident Günther H. Oettinger an der Renninger Krippe
Ministerpräsident Günther H. Oettinger bestaunt die Renninger Krippe als Erstes nach der herzlichen Begrüßung durch Pfarrer Pitzal die nächstgelegene Krippenszene.
Mit einer eindrucksvollen Schlussfeier am Sonntag, 01.02.2009, ging die Krippenausstellung in Malmsheim zu Ende. Zur großen Freude der Renninger Bevölkerung konnte es Ministerpräsident Oettinger trotz prall gefülltem Terminkalender ermöglichen, der diesjährigen Krippe einen Besuch abzustatten.

Ministerpräsident Oettinger begrüßt den ehemaligen Landrat Bernhard Maier und Bürgermeister Wolfgang Faißt.
Pfarrer Pitzal sprach gar von Oettingers „Woche mit den 3 großen P“: Besuch bei Porsche, Besuch beim Papst und, last but not least, Besuch bei Pitzal.

Da tat es der Sache keinen Abbruch, dass Pfarrer Pitzal die eigens vorbereiteten „P“-Plakate verwechselte und statt des angekündigten Papst-Plakats das „Pitzal-P“ zeigte.

Pfarrer Pitzal nahm es mit Humor, die geneigten Besucher aber amüsierten sich und applaudierten sogar.

Anlagen zu einem guten Papst hätte er, attestierte ihm später auch Ministerpräsident Oettinger in seiner Ansprache, denn dazu bräuchte es Männer mit seinem Engagement, gesegnet mit viel Phantasie und einem Talent zur Mitarbeiter-Motivierung.
Für diejenigen Besucher, die das erstemal die Renninger Krippe besuchten, erläuterte er nochmals die interessanten Gedanken und Zusammenhänge des Krippenaufbaus in Bezug auf das Motto „ER ist des Glückes Unterpfand“ und die einzelnen abgebildeten Stationen.
Er führte die Besucher mit dem geistigen Auge vom Deutschen Bundestag, dem Brandenburger Tor über die 16 Bundesländer und die dargestelltem Regionen und größeren Städte Baden-Württembergs bis hin zu den Städten und Gemeinden rund um Renningen und Malmsheim.

Ministerpräsident Oettinger ging in seiner Rede auf den Ideenreichtum und die Leistungen der Krippenbauer und ihres Pfarrer Pitzal ein und lobte das Engagement, das hier für viele Menschen nicht nur Freude, sondern tatkräftige Unterstützung und Hilfe bedeutet. Seine Audienz beim Papst erwähnte er nur kurz und auch die Finanz- und Wirtschaftskrise streifte er nur. Insgesamt, so kann man formulieren, war seine Rede dem Anlass und der Umgebung entsprechend nur wenig politisch. Seine Zuhörer waren trotzdem sehr interessiert, wie er, der Ministerpräsident, das Krippenthem „ER ist des Glückes Unterpfand“ verstand und interpretierte.

Bürgermeister Wolfgang Faißt dankte dem Ministerpräsidenten für seinen bisherigen Einsatz, auf dem Malmsheimer Flugplatz-Areal die Firma Bosch anzusiedeln. Eingehend auf den Vortrag von Pfarrer Pitzal meinte er, könnte man doch beim P von Porsche einen Bogen hinzufügen, das „r“ wie rasant und das „e“ wie einfach weglassen, und dann wäre man doch auch schon bei Bosch.

Er bat um weiteres Engagement des Ministerpräsidenten in dieser für Renningen so wichtigen Angelegenheit und überreichte ihm als kleines Dankeschön anlässlich des Besuchs das Geschichtsbuch der Stadt Renningen, garniert mit ein paar guten Württemberger Tropfen.

Der Ministerpräsident als „Popstar“: bereitwillig kommt er dem Wunsch eines Mädchens nach einem Autogramm nach – und das nicht nur einmal an diesem Abend …
Wie wichtig unserem Ministerpräsidenten der Kontakt zur Bevölkerung und zur Renninger Krippe ist, mag man daran ablesen, dass er nicht zum erstenmal das Schaffen der krippenbauer bewundert und dass er trotz übervollem Terminkalender nach der Abschlussfeier noch über eine Stunde blieb, um bei einem Viertele mit Pfarrer Pitzal und einigen Gästen zu plaudern und zu diskutieren.

Den Renningern und Malmsheimern hats gefallen und Ministerpräsident Oettinger versprach, selbstverständlich im nächsten Jahr wieder zu kommen.
Fotos: Anton Tilll, Renningen
Text: Manuela Knorreck, Arno Pfleghar
Noch mehr Bilder von der Abschlussfeier finden Sie hier
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