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22.08.2009
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Clemens Binninger kämpft für
Belegschaft von Karstadt Leonberg
Mit der Insolvenz des Handels- und Touristikkonzerns
Arcandor steht auch die Warenhauskette Karstadt vor einer ungewissen Zukunft.
Betroffen
ist unter anderem der Standort Leonberg als eines von
bundesweit 126 Warenhäusern
der Karstadt-Kette.
Nachdem in den letzten Wochen Details des Insolvenzverfahrens
bekannt geworden waren, haben sich Geschäftsführung und Belegschaft des Karstadt-Warenhauses
in Leonberg an den CDU-Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger gewandt. Binninger,
der in den letzten Monaten schon einmal vor Ort war, kam erneut zu Karstadt
nach Leonberg. Im Gespräch mit Geschäftsführung, Betriebsrat
und Belegschaftsangehörigen wurde die aktuelle Lage diskutiert, die sich
als nicht einfach darstellt.
Die Insolvenzverwalter des Arcandor-Konzerns prüfen derzeit, welche Karstadt-Häuser
erhalten bleiben und welche Standorte endgültig schließen müssen. "Hier
gibt es klare Argumente, die für Leonberg sprechen. Der Standort schreibt
schwarze Zahlen, das Einzugsgebiet ist groß und die Kundenstruktur hat
Zukunftspotenzial," so Binninger.
Neben der Unterstützung durch Oberbürgermeister Schuler wird sich
auch Binninger deshalb an den Insolvenzverwalter wenden und die Argumente für
Leonberg einbringen.
"Ich kämpfe für die Arbeitsplätze
und den Standort. Karstadt ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil
der Leonberger Einkaufslandschaft,
den es zu erhalten lohnt," so der CDU-Bundestagsabgeordnete. Gerade die
Kommune habe in der Vergangenheit viele Anstrengungen unternommen, die
wohnortnahe Versorgung sicher zu stellen. Auch das finde seine Unterstützung,
unterstreicht Binninger abschließend.
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