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26.09.2009 |
Stächele und Binninger:
Stabile Verhältnisse
schaffen - Starker Wahlkampf-Abschluss
Heubach
dankt Basis für "riesigen
Einsatz"
Mit eindringlichen Appellen des baden-württembergischen Finanzministers
Willi Stächele und des CDU-Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger,
bei der Bundestagswahl "stabile und klare Verhältnisse" zu
schaffen, ging in Jettingen der CDU-Wahlkampf im Kreis Böblingen
zu Ende.
Der Jettinger CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Gerd Walter rief
bei der hervorragend besuchten Veranstaltung die Bürgerinnen und
Bürger dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. "2009
ist keine Denkzettelwahl. Wir haben schwere Zeiten und deshalb brauchen
wir eine handlungsfähige Bundesregierung", unterstrich Walter.
Über 50 Zuhörerinnen und Zuhörer waren am späten Vormittag
trotz des herrschenden prächtigen "Minister-Wetters" (Zitat
Gerd Walter) in "Tommis Bistro" gekommen. Unter ihnen Jettingens
Bürgermeister Hans Michael Burkhardt, Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes
mit Wolfgang Heubach an der Spitze, der Bondorf/Mötzinger CDU-Vorsitzende
Rainer Stefanek. Clemens Binninger, der auch in Jettingen von seinem
Team aus Mitgliedern der Jungen Union begleitet wurde, und sich anschliessend
noch auf eine Info-Stand-Tour durch seinen Wahlkreis begab, warnte vor "saarländischen
Verhältnissen" nach der Bundestagswahl. "Das wäre
das Schlimmste, wenn niemand mehr weiß, wie es weiter gehen soll".
Der CDU-Bundestagsabgeordnete warb vor diesem Hintergrund für eine
starke CDU, um die großen Herausforderungen meistern zu können.
Im übrigen sei schwarz-gelb das einziges Regierungsbündnis,
wo beide Partner sagten: Ja, das wollen wir !
Binninger bekannte sich mit einem klaren "Ja" zur heimischen
Landwirtschaft. Nur die CDU und sonst niemand stehe so eindeutig an der
Seite der Bauern.
"Starke Handlungskompetenz"
In einem kurzen Rückblick bescheinigte Finanzminister Willi Stächele
der von Angela Merkel geführten Bundesregierung sowie Bundestag
und Bundesrat, bei der Bewältigung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise "starke
Handlungskompetenz" gezeigt zu haben. "Nicht den Bankern galt
unser gemeinsamer Einsatz, sondern den Menschen und dem Arbeitsmarkt
in Deutschland", stellte Stächele klar.
In diesem Zusammenhang erwähnte er, daß Baden-Württemberg
beispielsweise die Gelder aus dem Konjunkturpaket II "am zügigsten
an den Mann gebracht" habe, um insbesondere den Mittelstand zu stützen.
Zwischenruf von Bürgermeister Burkhardt: "Wir haben die Hälfte
schon ausgegeben." Diese zügige Umsetzung freute den Ministers
ganz besonders.
Stächele ermunterte dazu, auf Grund guter Prognosen und Wachstumsindikatoren
optimistisch zu sein: " Wir können zuversichtlich sein." Der
Minister verwies dabei insbesondere auf eine in den vergangenen Tagen
vorgelegte Prognos-Studie, die Baden-Württemberg beste Zukunftschancen
einräume und von einem wirtschaftlichen Kraftzentrum spreche. Das
gesamte "Ländle" sei Deutschlands absolute Spitzenregion
für zukunftsträchtige Wirtschaftszweige. Seine Aufforderung
deshalb: "Gemeinsam können und werden wir es packen !"
In der außerordentlich rege und engagiert geführten Diskussion,
für die sich der Finanzminister viel Zeit nahm, ging es unter anderem
um den Klassenteiler an Schulen, die Kinderbetreuung sowie Wirtschafts-
und Finanzfragen. Willi Stächele sprach sich dabei auf Nachfrage
für die Einführung einer Börsenumsatzsteuer aus. Dies
müsse jedoch international geregelt werden. "Und genau um diese
Lösung kämpft Bundeskanzlerin Angela Merkel", rief der
Finanzminister den Versammlungsteilnehmern zu.
An Wilhelm und Martin Haag erinnert
Am Rande der Veranstaltung erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang
Heubach, er sei froh und glücklich darüber, daß die Kreis-CDU
ihre Kampagne gerade in Jettingen beende. "Denn mit Wilhelm und
Martin Haag stand hier nicht nur eine Wiege der CDU im Kreis Böblingen,
sondern vor allem durch das verdienstvolle Wirken beider Persönlichkeiten
auch ein glaubwürdiger demokratischer Neuanfang in unserem Lande." Beider
Vermächtnis für Freiheit und Demokratie auf der Grundlage des
christlichen Menschenbildes trage die CDU entschlossen weiter.
Der CDU-Kreisvorsitzende zog auch eine erste Bilanz des Bundestagswahlkampfes
im Kreis Böblingen.
Er sprach dabei den über 200 Helferinnen
und Helfern, die Clemens Binninger unterstützt haben, ein ganz herzliches
Dankeschön aus. "Unsere Basis hat einen hoch motivierten und
vorbildlichen Wahlkampf geführt. Das war ein toller, riesiger Einsatz." Clemens
Binninger selbst habe weit über 100 Termine wahr genommen. "Nicht
nur im Wahlkampf ist Clemens Binninger präsent, sondern auch während
der Legislaturperiode. Das stellt er seit sieben Jahren unter Beweis
- und das wissen auch die Bürgerinnen und Bürger."
Wie es sich zu später Vormittagsstunde gehört, wurden bei der
Veranstatung Weißwürste sowie Original Jettinger Most serviert.
Für Letzteren gab es ein großes Kompliment des Finanzministers,
der aus Südbaden stammt und aus diesem Grunde natürlich einen
guten Tropfen zu schätzen weiß. Das Lob aus Stächeles
Mund fand bei den Teilnehmrinnen und Teilnehmern sichtlich Gefallen. Übrigens
hatte zu Beginn Gerd Walter darauf hingewiesen, daß Stächeles
Heimatort und Jettingen etwas Gemeinsames verbinde - die B 28 nämlich.
Vielleicht auch der Beginn einer persönlichen Verbindung . . .

Freuen sich über den starken Wahlkampf-Abschluß in Jettingen
(von rechts): Finanzminister Willi Stächele, Bundestagsabgeordneter
Clemens Binninger und CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Heubach.
 Auch in Jettingen im
Einsatz: Das "Binninger-Team" der Jungen
Union.

Ein aufmerksames Publikum.
Fotos: Gerti
Mayer-Vorfelder |