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22.10.2009 |

Hans-August Kohle als Kreisvorsitzender der Senioren-Union wiedergewählt

Bei der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Böblingen der Senioren-Union (SU) im Magstadter Sportheim wurde der Ehninger Hans-August Kohle als Vorsitzender einstimmig auf zwei Jahre wieder gewählt.

Als Stellvertreter fungieren Dr. Reiner Heeb (Böblingen) und Dr. Eberhard Pflüger (Leonberg), der für den ausgeschiedenen Josef Sauer (Leonberg) ins Amt trat. Für die Finanzen ist weiterhin Karin Schempf (Grafenau) verantwortlich, Heinz Rebmann (Ehningen) für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Fünf Beisitzer vervollständigen den Vorstand: Gerd Gessert (Leonberg), Margret Löhmann (Gärtringen), Edda Nüßle (Ehningen), Joachim Oexle (Sindelfingen) und Joachim Schempf (Grafenau). Auf eigenen Wunsch ausgeschieden sind Anita Högner, Sindelfingen (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Josef Sauer, Leonberg (Vize-Vorsitzender) und Walter Michaletz (Herrenberg) als seitheriger Beisitzer. Sie wurden mit Geschenken verabschiedet.

In seinem Rechenschaftsbericht stellte Kohle das Bundestagswahl-Ergebnis in den Vordergrund, bei dem es dank der Senioren „gerade noch geklappt“ habe. Er trat für ein Miteinander der Generationen ein und warnte vor einer Trennung zwischen Alt und Jung. Kohle lobte die Initiativen der CDU-Senioren im Kreisgebiet, besonders der Leonberger, die allmonatlich bei ihren mit namhaften Referenten besetzten Zusammenkünften in der Stadthalle immer 30 und mehr Gäste haben. Kaum weniger Resonanz finden die Einladungen der Böblinger/Sindelfinger Gruppe, während Herrenberg etwas das Sorgenkind des Kreisvorstands darstellt. Werbung ist also das Gebot der Stunde bei der Senioren-Union, die im Kreis noch mehr aktiv werden und die über 60-Jährigen einladen will zu den monatlichen Treffs.

Dass Karin Schempf eine bestens geführte Kasse vorweisen konnte, registrierten die Senioren ebenso mit dankbarem Beifall wie die Schlussworte des ausgeschiedenen Vize-Vorsitzenden Josef Sauer. „Tragen Sie den Stellenwert der Senioren in die breite Öffentlichkeit hinein“, warb der langjährige Amtsträger. Er warnte zwar bundespolitisch gesehen von zu „frühen Blütenträumen“, zeigte sich aber überzeugt, dass die neue politische Richtung bald ihre Handschrift zeige mit etwas „mehr Konservativem im Vordergrund“.

Heinz Rebmann

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