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08.12.2009 |

Kurtz und Nemeth: Großer Erfolg für Schulstandort Landkreis Böblingen

Sabine Kurtz MdL, Leonberg, PortraitAn der Mildred-Scheel-Schule (MSS) Böblingen wird zum Schuljahr 2010/2011 ein Sozialwissenschaftliches Gymnasium eingerichtet. Dies teilten die CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz (Leonberg) und Paul Nemeth (Böblingen) in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Beide Abgeordneten hatten sich gegenüber dem baden-württembergischen Kultusministerium nachdrücklich für ein Sozialwissenschaftliches Gymnasium an der Mildred-Scheel-Schule (MSS) eingesetzt. Neben der MSS Böblingen werden im kommenden Schuljahr insgesamt 14 weitere Sozialwissenschaftliche Gymnasien in Baden-Württemberg eingerichtet.

„Wir sind sehr froh, dass die MSS Böblingen in der zweiten Ausbauphase berücksichtigt wird. Für die Schule wie für den gesamten Landkreis Böblingen bedeutet dies eine hervorragende Gelegenheit, sich in diesem wichtigen Zukunftsfeld weiter zu entwickeln“, so Sabine Kurtz und Paul Nemeth. Der fachspezifische Personalbedarf soll über eine Kooperation mit der Hilde-Domin-Schule in Herrenberg gedeckt werden.

Bei den Sozialwissenschaftlichen Gymnasien handelt es sich um berufliche Gymnasien der dreijährigen Aufbauform, die die gymnasiale Oberstufe mit der Eingangsklasse und die Jahrgangsstufen 1 und 2 umfassen. Der Bildungsgang schließt mit der Abiturprüfung zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife ab. Mit dem Ausbau soll sowohl die Stellung der Sozial­wissenschaften weiter gestärkt wie auch zugleich das Interesse der Jugendlichen für diesen Zukunftsbereich gefördert werden. Prägende Elemente des Bildungsgangs sind insbesondere das sechsstündige Profilfach Pädagogik und Psychologie (inklusive Statistik) sowie das profilergänzende Fach „Sozialmanagement“, das unter anderem Inhalte wie „Gesellschaft und soziale Arbeit“, „Führung von Non-Profit-Unternehmen“, „Management und soziale Arbeit“ vermitteln soll.

„Baden-Württemberg trägt mit dem Ausbau der Sozialwissenschaftlichen Gymnasien der wachsenden gesellschaftlichen Bedeutung des Sozial- und Pflegebereichs Rechnung und beweist damit hohe Innovationskraft im beruflichen Schulwesen“, erklärten die beiden CDU-Landtags­abgeord­neten. Der Sozial- und Pflegebereich stellt für die CDU-Landtags­fraktion ein zentrales Handlungsfeld dar, in dem große gesellschaftliche Herausfor­derungen zu bewältigen sind. Experten rechnen in den nächsten Jahren mit einer Vielzahl an neuen Arbeitsplätzen in diesem Bereich.

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