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13.05.2010 |

CDU Arbeitnehmerschaft:
Roland Horvàth erneut Vorsitzender

Energiepolitik sichert Arbeitsplätze

Ihre Vorstandschaft für die nächsten zwei Jahre wählten die Mitglieder der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreisverband Böblingen.

Als Vorsitzender dieser Vereinigung, die sich auch als „Sozialausschüsse der CDU“ bezeichnet, wurde - nun zum siebten Mal - Roland Horvàth aus Magstadt gewählt und wie bisher sind seine beiden Stellvertreter Willy Haag (Weil der Stadt) und Klaus Dieter Henzler (Leonberg).

Neue Ehrenämter haben als Schriftführer Joachim Spies (Rutesheim) und als Pressesprecher Helmut Hußenöder (Sindelfingen). Als Beisitzerin der Berufstätigen Frauen fungiert Elke Staubach (Leonberg). Darüberhinaus wurden als weitere Beisitzer gewählt: Rolf Ebner, Joachim Gsell, Dirk Junger, Gerhard Kühn und Georg Rennert.

Delegierte zur CDA-Bezirkstagung sind: Roland Horvàth, Helmut Hußenöder, Elke Staubach Willy Haag, Joachim Gsell und Klaus Dieter Henzler. Zum Ehrenmitglied ernannt wurde Fritz Endriss (Böblingen) als Anerkennung für seine langjährige Mitgliedschaft, seinem organisatorischen Einsatz und der zeitweiligen Funktion als Schriftführer.

Nötig ist „grüne Technologie“

Zum Thema „Energiepolitik als Faktor zur Sicherung der Arbeitsplätze" referierte der CDU- Landtagsabgeordnete Paul Nemeth: „Die erforderliche Elektro-Mobilität wird es wohl erst in 20 bis 30 Jahren geben können. Vor Seiten der Industrie wird zur Beschleunigung vieles unternommen. Das sehen wir hier in Baden-Württemberg zum Beispiel bei Daimler, wenn Kooperationen etwa mit Nissan und Renault zustande kommen. Das Problem der Elektro-Speicherfähigkeit ist die Herausforderung unserer Zeit.“

Nach den Worten von Paul Nemeth müssen auf der politischen Ebene auf allen betroffenen Gebieten Rahmenbedingungen gesetzt werden, damit einerseits die Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleibt und andererseits die Arbeitsplätze gesichert werden können. „Da wir unabhängiger von fossilen Brennstoffen werden müssen und Elektro-Getriebe einfacher sein werden, wird es weniger Arbeitsaufwand bei der Automobilindustrie geben. Dafür wird es jedoch Zuwächse an Arbeitsplätzen infolge der Energiewende geben“, meinte Nemeth. Auch der Klimawandel benötige grüne Technologie, wie zum Beispiel Windanlagen auf dem Meer und auf dem Land, Geothermie, Bio- und Solaranlagen oder bessere Dämmung der Häuser.

Nemeth wies auf das „Wärmegesetz“ Baden-Württembergs hin, wonach bei Immobilien Energie gespart werden müsse und etwa ab 2020 der Hausbau frei von fossilen Brennstoffen sein werde. Große Windanlagen und erneuerbare Energie benötigen Investitionen, die sich auf die Arbeitsplätze positiv auswirken werden.

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