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04.06.2010 | Fraktionsvorsitzender Peter Hauk und die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Sabine Kurtz :

Jugendbegleiter sind ein baden- württembergisches Erfolgsmodell

„Die Ergebnisse der jüngsten Erhebung sind überaus positiv, die ehrenamtlichen Jugendbegleiter sind ein echtes Erfolgsmodell für die baden-württembergischen Schulen. Die Ergebnisse einer Erhebung weisen beeindruckende Zahlen aus“, erklärten der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk MdL, und die stellvertretende Vorsitzende des Landtags-Schulausschusses und jugendpolitische Sprecherin der CDU-Landtagfraktion, Sabine Kurz MdL, am Freitag (4. Juni) in Stuttgart.

„Wie wir der Antwort der Landesregierung auf unsere parlamentarische Anfrage entnehmen können, ist die Wachstumsdynamik des Jugendbegleiter-Programms ungebrochen. Mittlerweile machen über 15 000 Jugendbegleiter an über 1000 Schulen jede Woche fast 26 000 Stunden Bildungs- und Betreuungsangebote. Die allermeisten Beteiligten sind mit dem Programm hoch zufrieden und profitieren davon. Daher ist die Zahl der teilnehmenden Schulen, der Jugendbegleiter und der gegebenen Stunden seit 2006 kontinuierlich angestiegen“, betonten Hauk und Kurtz. Unterstrichen werde dies durch eine Umfrage unter den teilnehmenden Schulen, in der 81 Prozent das Jugendbegleiter-Programm als sehr positiv oder positiv bewerteten; nur zwei Prozent hätten eine negative Bewertung abgegeben. „Das Jugendbegleiter-Programm wurde zum März 2006 eingeführt, um über den Unterricht hinausgehende Betreuungsangebote an Ganztagsschulen zu machen“, erläuterten Hauk und Kurtz. Dabei umfassten die Angebote der Jugendbegleiter ein breites Spektrum und beinhalteten z.B. Hausaufgabenbetreuung, Sportangebote, Sprach- und Leseförderung, sowie Aktivitäten in den Bereichen Kunst und Kultur, Wirtschaft sowie Natur. Die meisten Jugendbegleiter seien derzeit Einzelpersonen. Daneben stellten Vereine, Verbände und Organisationen 17 Prozent der Jugendbegleiter. „Das Jugendbegleiter-Programm bietet für Vereine und Verbände eine exzellente Möglichkeit, ihr Angebot direkt in die Schulen zu bringen und so Jugendliche zu begeistern“, sagten Hauk und Kurtz. Vor diesem Hintergrund sei es wünschenswert, dass sich Vereine, Verbände und Organisationen noch stärker einbrächten. Durch die Möglichkeit, Teamlösungen zu realisieren und somit den Zeitaufwand für einzelne Personen überschaubar zu halten, sowie durch unterschiedliche Honorar-Modelle biete das Programm dank seiner Flexibilität ideale Voraussetzungen. Hauk und Kurtz betonten: „Mit einem noch stärkeren Engagement der Vereine und Verbände im Rahmen des Jugendbegleiter-Programms könnten Schule und Gesellschaft noch besser verzahnt werden.“ Auch die Kooperation mit der Wirtschaft solle ausgebaut werden. Hierzu habe u. a. im Juni 2009 ein Fachtag 'Jugendbegleiter. Schule. Wirtschaft.' stattgefunden. Hauk und Kurtz hoben hervor, dass auch die Jugendbegleiter aus ihrem Einsatz Vorteile ziehen könnten. So hätten sie die Möglichkeit, an vom Land finanzierten Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen. Im Rahmen der Anerkennungskultur könnten Jugendbegleiter ein Zertifikat für den Qualipass. Bildungspass BW erhalten. Um die Schulverwaltungen bei den vielseitigen Organisations- und Koordinierungsaufgaben zu entlasten, gäbe es neben einer Entlastungsstunde für Schulen mit über 20 Stunden Jugendbegleiter-Angeboten pro Woche seit dem Jahr 2008 das Projekt Jugendbegleiter-Manager, an dem zur Zeit 310 Schulen im Land teilnehmen. „Jugendbegleiter-Manager machen keine Betreuungsangebote wie andere Jugendbegleiter, sondern sie unterstützen gezielt die Schulleitung bei der Koordinierung, bei der regionalen Netzwerkbildung mit außerschulischen Partnern, bei der Gewinnung von Jugendbegleitern sowie bei der Betreuung des Jugendbegleiter-Teams“, so Hauk und Kurtz. Dafür würden den Schulen finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. „Insgesamt hat sich das Jugendbegleiter-Programm in den letzten vier Jahren hervorragend bewährt. Es ist auch ein Beleg für das hohe ehrenamtliche Engagement in Baden-Württemberg“, so das Fazit der beiden CDU-Politiker.

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