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03.08.2010 |
Sabine Kurtz:
Wegen Stuttgart 21 keine längeren Fahrzeiten auf Gäubahn -
Kritiker berufen sich auf veraltetes Arbeitspapier
„Stuttgart 21 wird zu keinen Fahrzeitverlängerungen auf der Strecke zwischen Herrenberg und Stuttgart führen“, so Sabine Kurtz MdL (CDU).
Die Leonberger Landtagsabgeordnete widerspricht der Behauptung, durch den Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs und durch die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm werde es zu Beeinträchtigungen und Fahrzeitverlängerungen im Regionalverkehr kommen. „Die Kritiker von Stuttgart 21 missbrauchen eine Studie des Planungsbüros SMA und Partner AG, die im Auftrag der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) erstellt wurde. Aufgabe der Analyse war es ausdrücklich, auf Schwachstellen hinzuweisen, damit diese bearbeitet und korrigiert werden können. Das im Internet kursierende Papier ist zwei Jahre alt und zwischenzeitlich fortgeschrieben worden“, betont Sabine Kurtz. Die auf Grundlage dieser Studie erhobene Kritik sei unseriös und unbegründet, da sie nicht dem aktuellen Planungsstand entspreche.
Ausgehend von den Untersuchungen des Planungsbüros seien zwischenzeitlich Lösungen für schnelle halbstündliche Trassen zwischen Herrenberg und Stuttgart gefunden worden, mit denen die zunächst befürchteten Fahrzeitverlängerungen vermieden werden könnten, erläutert die CDU-Landtagsabgeordnete. „Diese Trassen werden für den Fernverkehr und den Regionalexpress (RE) verwendet und ergeben auf der Gäubahn ein attraktives Konzept.“
Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg, die den Regionalverkehr für das Land plant und organisiert, arbeite fortlaufend daran, die Gestaltung der zukünftigen Fahrpläne zu verfeinern und zu optimieren, so Sabine Kurtz. Die Leonberger Landtagsabgeordnete ist davon überzeugt, dass Stuttgart 21 nicht nur die Einbindung des gesamten Landes in das europäische Schienennetz der Zukunft sicherstelle, sondern dass durch die neue Infrastruktur auch eine Verbesserung des Regionalverkehrs erreicht werde. |