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04.09.2010 |
Binninger:
Einigung bei Karstadt-Verhandlungen sichert Zukunft des Standorts Leonberg
Das Karstadt-Warenhaus in Leonberg bleibt erhalten. Das Essener Amtsgericht nahm jetzt endgültig den Insolvenzplan für die Karstadt-Gruppe an. Der Weg für die Übernahme der Warenhauskette durch den Privatinvestor Nicolas Berggruen ist nun frei. Zuvor hatten sich Berggruen und das Highstreet-Konsortium als Vermieter der Karstadt-Immobilien über Mietkürzungen geeinigt.
Die 25.000 Karstadt-Mitarbeiter mussten lange auf diese gute Nachricht warten. War es doch in den letzten Wochen immer wieder zu Verzögerungen bei den Verhandlungen um eine Senkung der Mieten gekommen.
Der Böblinger CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger war in den letzten Monaten mehrmals in der Leonberger Filiale vor Ort und hatte sich bei Geschäftsführung, Betriebsrat und Belegschaftsangehörigen über die Situation informiert. Außerdem hatte er sich während des Insolvenzverfahrens mehrfach an die Insolvenzverwalter gewandt, im Kontakt mit den zuständigen Ministerien für Wirtschaft und Arbeit sowie dem DGB gestanden und sich für den Standort Leonberg eingesetzt.
Clemens Binninger freut sich mit den Karstadt-Mitarbeitern am Standort Leonberg: "Heute ist ein guter Tag für Karstadt. Die Arbeitsplätze bleiben erhalten. Eine Zerschlagung des Unternehmens und der Verkauf einzelner Häuser ist damit endgültig abgewendet." Die Lösung zeige, dass ein Insolvenzverfahren nicht zur Abwicklung führen müsse, sondern einen Neuanfang ermögliche, so Binninger weiter.
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