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16.09.2010 |
Heubach: Der unsägliche Begriff "Hartz IV" verschwindet endlich
Der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach hat die Ankündigung von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen begrüsst, den Begriff "Hartz IV" im Rahmen des anstehenden Gesetzgebungsverfahrens zur sozialen Grundsicherung künftig zu streichen. "Jeder andere Begriff - etwa Basisgeld - ist besser als die seitherige unsägliche Bezeichnung. Denn wie wir alle wissen, ist der Name Peter Hartz negativ besetzt", erklärt der CDU-Kreisvorsitzende.
Er habe sich in dieser Angelegenheit bereits vor Jahren an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt, und um eine Änderung gebeten. "Die Kanzlerin hat meinen Argumenten, die ich auch auf einem CDU-Kreisparteitag vorgetragen habe und dabei einhellige Unterstützung erhielt, zugestimmt, jedoch auch darauf verwiesen, dass sich der Begriff Hartz IV in der Zwischenzeit im allgemeinen Sprachgebrauch eingebürgert hat." Durch das anstehende neue Gesetz bestehe nun die Möglichkei, dies endlich zu ändern. "Das ist gut so, denn ich empfand den Begriff Hartz IV immer als absolut unzumutbar, würdelos und als Verhöhnung derjenigen Menschen, die ohne eigenes Verschulden ihren Arbeitsplatz verloren haben und sich nachweislich erfolglos darum bemüht haben, wieder in ein Arbeitsverhältnis zu kommen", unterstreicht Wolfgang Heubach.
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