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24.09.2010 |

Für Stuttgart 21:
Kreis-CDU setzt Sonderbus zur nächsten Kundgebung ein
 

Der CDU-Kreisverband Böblingen unterstützt die Initiativen "Für Stuttgart 21". Das hat nach Angaben des CDU-Kreisvorsitzenden Wolfgang Heubach der CDU-Kreisvorstand am Donnerstagabend in Böblingen einstimmig beschlossen. "Wir haben immer Flagge gezeigt und wir tun das auch jetzt", erklärt Heubach in einer Pressemitteilung. Aus diesem Grunde werde zur nächsten Kundgebung "Für Stuttgart 21" am nächsten Donnerstag, 30. September, ein Sonderbus mit CDU-Mitgliedern aus dem Kreis Böblingen nach Stuttgart starten.

Bei der Abschlußkundgebung sprach am Donnerstagabend in Stuttgart vor 3 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk. Links neben ihm der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth, der wie Haug aktiv am "Laufen für Stuttgart" teilnahm und anschließend im CDU-Kreisvorstand darüber aus erster Hand berichtete.

Bei der Abschlußkundgebung sprach am Donnerstagabend in Stuttgart vor 3 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk. Links neben ihm der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth, der wie Haug aktiv am "Laufen für Stuttgart" teilnahm und anschliessend im CDU-Kreisvorstand darüber aus erster Hand berichtete.

Heubach unterstreicht, daß der CDU-Kreisverband Böblingen schon in der Vergangenheit ein klares und eindeutiges Bekenntnis zum Jahrhundertprojekt Stuttgart 21 und für die Schnellbahntrasse nach Ulm abgelegt habe. Durch das Projekt werde nicht zuletzt die Wirtschaftskraft des Landes, der Region und des Kreises Böblingen erhalten und weiter gestärkt. Es würden in diesem Zusammenhang vor allem viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Ganz wichtig sei auch die erheblich verbesserte infrastrukturelle Anbindung Baden-Württembergs, "einem Land, das wie der Landkreis Böblingen und die Region Stuttgart im Herzen Europas liegt."
 
Immer mehr junge Menschen, etwa die Schüler-Union und die Junge Union im Kreis Böblingen, aber auch politisch ungebundene junge Leute aus Stuttgart und der Region hätten dies als zukunftsentscheidend erkannt und würden die Aktionen "Für Stuttgart 21" aus voller Überzeugung mittragen und die Initiative ergreifen. "Darüber bin ich begeistert, denn die jungen Menschen haben klar erkannt, wie entscheidend dieses Projekt gerade für die Zukunft ist - ihre persönliche und die von Land, Region und Kreis." Er sei deshalb der Überzeugung, daß die Bewegung "Für Stuttgart 21" ständig immer größer werde.

Der CDU-Kreisvorsitzende betont in seiner Erklärung, die CDU und er selbst würden auf friedlichen Dialog setzen und Gewalt und Konfrontation strikt ablehnen. "Wir setzen auf die Kraft der Argumente. Dann kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger eine persönliche Meinung bilden. Ohne Agitatoren und politische Vorbeter. Schliesslich sind wir alle mündig." Das habe bei der Kundgebung am Donnerstagabend vor dem Stuttgarter Rathaus, zu dem rund 3 000 Menschen und damit bereits doppelt so viele wie beim Auftakt vor einer Woche gekommen seien, nicht zuletzt Peter Hauk, der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, sehr deutlich gemacht. "Alle Fakten, die für Stuttgart 21 und die Schnellbahntrasse nach Ulm sprechen, liegen auf dem Tisch. Darüber diskutieren wir ohne Vorbehalte mit jedem, der dies wünscht," erklärt Heubach weiter.

In der Sitzung des CDU-Kreisvorstandes berichtete der Landtagsabgeordnete Paul Nemeth, der am Donnerstagabend beim "Laufen für Stuttgart" mitgemacht hatte, und deshalb etwas später in Böblingen eintraf, aktuell und aus erster Hand von seinen Erfahrungen: "Es war toll, mit welcher Begeisterung die Menschen dabei waren. Wir erhielten von vielen, die entlang der Strecke vom Mineralbad Leuze bis zum Stuttgarter Rathaus standen, ständig Beifall. Es gab auch gelegentlich Pfiffe von Projektgegnern, doch die Stimmung der Läuferinnen und Läufer war einfach hervorragend." Dazu Wolfgang Heubach abschliessend: "Auch diese Fackel werden wir weiter tragen und uns an den nächsten Läufen verstärkt beteiligen."

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