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16.12.2010 |

Gönner: Neues Technologie- und Innovationszentrum Umwelttechnik  wird auf dem Flugfeld gebaut

Tanja Gönner, Umwelt- und Verkaehrsministerin BWUmweltministerin Tanja Gönner hat in Stuttgart am 16. Dezember grünes Licht für die Ansiedlung eines neuen "Technologie- und Innovationszentrums Umwelttechnik und Ressourceneffizienz" auf dem Flugfeld Böblingen-Sindelfingen gegeben. Unter sieben in die engere Auswahl aufgenommenen Standortalternativen hatte sich das Flugfeld am Ende durchgesetzt.

"Die Entscheidung für das Flugfeld war nicht einfach. Es gab starke Mitbewerber", so Umweltministerin Gönner. Mit ausschlaggebend für das Flugfeld als künftigen Standort für das neue Zentrum seien die guten räumlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen auf dem ehemals militärisch genutzten und an der Autobahn liegenden Geländes. Die örtliche Nähe zu international führenden Unternehmen im Bereich fortschrittlicher Produktionstechniken und innovativer Umwelttechnologien sei außerdem ein wichtiges Entscheidungs­kriterium gewesen, erläuterte Gönner.

Das nun auf dem Flugfeld Böblingen-Sindelfingen neu entstehende Innovationszentrum sei ein zentraler Baustein der im Juni dieses Jahres von der Landesregierung auf den Weg gebrachten "Landesinitiative Umwelttechnik und Ressourceneffizienz", so Gönner. "Wir wollen die europaweit und international führende Rolle des Landes als wahrnehmbare Kompetenzregion für Ressourceneffizienz und Umwelttechnik ausbauen und die Zukunftsbranche stärken. Das Zentrum soll die im Land vorhandenen Kompetenzen bündeln, Ansprechpartner und Berater insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen sein und eine Brücke zwischen Forschung und Entwicklung zur praktischen Anwendung schlagen." Von dem Zentrum erhoffe man sich außerdem Antworten auf strategische Fragen zu Umwelttechnologien und Ressourceneffizienz, um so künftige Technologiefelder frühzeitig zu erkennen und für das Land nutzbar zu machen. "Das Land soll weiterhin Schrittmacher für Umwelttechniken und Ressourceneffizienz sein. Wir wollen neue Marktchancen eröffnen und zukunftsträchtige Arbeitsplätze im Land sichern", betonte Gönner. Bis 2020 könne die Branche Umwelttechnik und Ressourceneffizienz ein zusätzliches jährliches Wertschöpfungspotential für Baden-Württemberg von 30 bis 45 Milliarden Euro generieren. Schon heute erzielt die Umweltwirtschaft in Baden-Württemberg einen jährlichen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro. "Es gibt große Potenziale, unsere Ressourcen effizienter zu nutzen und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit zu steigen und damit unseren hohen Lebensstandard im Land weiter zu sichern. Mit der Initiative wollen wir die Entwicklung mit voranbringen."

Zu Beginn kommenden Jahres solle die Geschäftsführerstelle der neuen Einrichtung ausgeschrieben werden. "Wir streben einen zügigen und zeitnahen Aufbau des Zentrums an", sagte Gönner.  Bereits Mitte kommenden Jahres könne danach die Einrichtung ihre Arbeit aufnehmen. Für den Aufbau und den laufenden Betrieb der Einrichtung will das Land zwei Millionen Euro für die ersten beiden Jahre und dann jährlich bis zu 870.000 Euro zur Verfügung stellen.

"Bedeutende Zukunftsinvestition"

"Die Ansiedlung des neuen Zentrums auf dem Flugfeld ist eine bedeutende Zukunftsinvestition für  Kreis, Region und Land. Es wertet zudem das Flugfeld in besonderer Weise weiter auf und unterstreicht die außergewöhnliche Standortgunst des Geländes", erklärt hoch erfreut der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach. Und weiter: "Hier wird mutig, punktgenau und zielgerichtet in die Zukunft investiert. Das sichert Wirtschaftskraft, Arbeitskräfte und berufliche Chancen für die junge sowie kommende Generationen. Denn Innovation wird ein entscheidender Faktor im europäischen und globalen Wettbewerb sein. Das Land Baden-Württemberg nimmt hierbei unbestritten eine Vorreiterrolle ein. Umweltministerin Tanja Gönner hat mit ihrer Entscheidung das richtige Signal gesetzt. Ihr ist dafür ebenso herzlich zu danken wie dem Böblinger Landtagsabgeordneten Paul Nemeth, der sich erfolgreich für dieses Projekt auf dem Flugfeld stark gemacht und sich nachhaltig für eine Verwirklichung eben dort eingesetzt hat. Verantwortungsbewusste  Politik besteht aus konsequentem Handeln zum richtigen Zeitpunkt. Hierfür haben Umweltministerin Tanja Gönner und der Landtagsabgeordnete Paul Nemeth erneut den Beweis erbracht. Das ist eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger", unterstreicht der CDU-Kreisvorsitzende.

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