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27.12.2010 |
Binninger:
Bund fördert Übergang in Ausbildung
Landkreis erhält Fördermittel
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Für den Landkreis Böblingen habe das Ministerium zu diesem Zweck rund 600.000 Euro Fördergelder bewilligt, teilte der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger mit. Das Förderprogramm werde durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert, so Binninger weiter.
Mit dem Geld soll eine Koordinierungsstelle finanziert werden, die benachteiligten Jugendlichen beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung hilft. "Um Doppelstrukturen zu vermeiden und Synergieeffekte zu erzielen, ist es sinnvoll, wenn Kommunen, Arbeitsagenturen, Jugendamt, Schulamt, Eltern und Wirtschaft an einem Tisch zusammenkommen", lobte Clemens Binninger diesen Ansatz. Dafür eine Koordinierungsstelle einzurichten sei sinnvoll.
Noch immer gebe es zu viele Jugendliche und junge Erwachsene, die aus eigener Kraft den Weg von der Schule in eine Ausbildung nicht schafften, so Binninger weiter. Mit Hilfe der Koordinierungsstelle wolle man ein Übergangssystem aufbauen, das alle Akteure miteinander verbinde. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung machte deutlich, dass dabei im Landkreis Böblingen an eine gute Vorarbeit angeknüpft werden könne. Es existierten gut funktionierende Unterstützungsangebote, deren nachhaltiges Zusammenwirken durch das neue Vorhaben erweitert werde, so das Ministerium in einer Mitteilung.
Ein wesentliches Ergebnis der zahlreichen Förderprogramme und Unterstützungsleistungen, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den letzten Jahren entwickelt und durchgeführt hat, war die Erkenntnis, dass bestehende Angebote und Strukturen im regionalen Kontext besser auf den tatsächlichen Bedarf ausgerichtet und miteinander verzahnt werden sollen.
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