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30.11.2011 |

„Gel(i)ebte Demokratie?“
Ein Berg zerrissener ProStuttgart21-Plakate vor dem Eingang der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Böblingen

Berg zerrissener Plakate voder der CDU-Kreisgeschäfsstelle in BB

Am Montagmorgen nach der Volksabstimmung ist im Eingangsbereich der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Böblingen ein Berg zerrissener ProStuttgart21-Plakate sowie ein dazugehöriger Zettel (siehe Fotos) gefunden worden.

Nachricht für die CDU

Die Plakate sind offensichtlich in der Nacht von Sonntag auf Montag - also nach Auszählung der Volksabstimmung - in Böblingen oder Umgebung entfernt, zerrissen und vor die CDU-Kreisgeschäftsstelle geschüttet worden. Nach Angaben des CDU-Kreisvorsitzenden Wolfgang Heubach handelt es sich um eine größere Anzahl von Plakaten. Es ist Anzeige gegen Unbekannt erstattet worden, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert.

"Bereits während der Abstimmungskampagne sind ProStuttgart21-Plakte unter anderem in Gebersheim, Höfingen, Rutesheim, Herrenberg und Magstadt abgehängt worden und spurlos verschwunden. Anstelle der Plakate der Stuttgart-21-Befürworter sind dann andere Plakate angebracht worden. Im Raum Leonberg ist zudem das Auto eines Stuttgart-21-Befürworters beschädigt worden, an dem ein Nein-Aufkleber angebracht war", erklärt Heubach weiter. Es sei auch hier Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet worden.

In Renningen ist im Gegensatz zur Landtagswahl wenig zerstört worden, lediglich die allseits bekannten kleinen Aufkleber sind kurz vorder Abstimmung wieder häufiger aufgetaucht.

„Wer diese kleinen ,Guerillia'-Aufkleber der Bahnhofsgegner beauftragt, bezahlt und verteilt hat, nimmt dabei bewusst in Kauf, dass fremdes, meist öffentliches Eigentum, beschädigt wird oder hohe Kosten für sachgemäßes Entfernen der Aufkleber entstehen.“so Arno Pfleghar, der Vorsitzende der CDU in Renningen. Ein derartiges Vorgehen ist seiner Meinung nach nicht akzeptabel und fordert die Bahnhofsgegner deshalb auf, diejenigen Anhänger an die Kandare zu nehmen, die so ein merkwürdiges Demokratieverständnis an den Tag legen.

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